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Biografien 2016/17

Biografien 2016/17






Dirigenten




Bereits während seines Klavier- und Violinstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Hannover war Daniel Carlberg künstlerischer Leiter und Dirigent des Jugendsinfonieorchesters Kassel. Anschließend studierte er Dirigieren bei Prof. Leopold Hager an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Das Abschlusskonzert im Konzerthaus Wien mit dem Radio-Symphonieorchester Wien führte zum Diplom mit Auszeichnung. Zudem belegte er Meisterkurse u.a. bei Fabio Luisi, Kurt Sanderling, Peter Gülke, Jorma Panula und Seiji Ozawa. Daniel Carlberg gab Konzerte und Opernvorstellungen u.a. mit dem Dohnany-Orchester Budapest, der NDR Radiophilharmonie, dem Göttinger Symphonie-Orchester, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, den Orchestern der Komischen Oper Berlin und des Staatstheaters Darmstadt, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, dem Brucknerorchester Linz und dem Radio-Symphonieorchester des SWR Stuttgart. Ab Januar 2016 ist Daniel Carlberg 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor des Theaters Kiel. Zuvor war er seit 2009 am Anhaltischen Theater Dessau in gleicher Position tätig.

 


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Moritz Gnann ist seit der Spielzeit 2015/16 Assistant Conductor des Boston Symphony Orchestra, mit dem er im August 2016 im Rahmen des Tanglewood Festivals debütierte. Es folgen Subscription Concerts in der Boston Symphony Hall mit dem legendären Menahem Pressler. Moritz Gnann wurde in Tübingen geboren und studierte Dirigieren an der Universität der Künste in Berlin sowie an der Musikhochschule Dresden, wo er das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Nach ersten Stationen in Aachen, Lissabon und Coburg trat er 2012 seine Stelle als Kapellmeister und Assistent von Generalmusikdirektor Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin an. Zu Beginn der Spielzeit 2014/2015 dirigierte er dort mit großem Erfolg Iannis Xenakis' »Oresteia« und wurde vom Magazin »Opernwelt« als Dirigent des Jahres nominiert. Diese Spielzeit kehrt er als Dirigent von »L’Elisir d’amore« und »Billy Budd« an die Deutsche Oper Berlin zurück. Außerdem leitet er nach seinem erfolgreichen Debüt an der Semperoper Dresden Vorstellungen von »Die Zauberflöte« und »Hänsel und Gretel< an der Semperoper. Moritz Gnann war von 2010 bis 2016 bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er arbeitet regelmäßig mit Andris Nelsons zusammen und assistierte Christian Thielemann und Sir Simon Rattle.

 


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In Kiel geboren und auf Sylt aufgewachsen, studierte Dietger Holm Dirigieren bei Klauspeter Seibel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sein Operndebüt gab er mit »Le nozze di Figaro« am Ständetheater Prag. Sein erstes Festengagement führte ihn als Kapellmeister ans Staatstheater Schwerin. Seit 2007 ist Dietger Holm 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater und Orchester Heidelberg, in der Spielzeit 2014/15 war er dort kommissarischer Generalmusikdirektor. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet in den letzten Jahren zeitgenössisches Musiktheater. So leitete er u.a. die Deutsche Erstaufführung von John Adams’ »A Flowering Tree«, die Europäische Erstaufführung von Minoru Mikis’ »Ai-En«, die Uraufführung von Alexander Munos’ »Vom Meer und Echnaton« von Philip Glass. Ferner war er Co-Dirigent bei der weithin beachteten Uraufführung von »Abends am Fluß/Hochwasser« von Johannes Harneit in der Regie Peter Konwitschnys. Opern- und Konzertdirigate führten ihn u.a. zu den Hamburger Symphonikern, den Bielefelder Philharmonikern, zum Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester, zur Mecklenburgischen Staatskapelle, zum Konzert Theater Bern und zum Musikkollegium Winterthur. Am Theater Heidelberg dirigiert Dietger Holm in dieser Spielzeit u.a. »Der fliegende Holländer«, »Der Freischütz« und »La Bohème«.

 


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Jan-Michael Krüger wurde 1982 als Sohn einer Musikerfamilie geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er an der Musikschule Potsdam. Er nahm mehrfach am Wettbewerb »Jugend musiziert« teil, erhielt Sonderpreise als Klavierbegleiter auf Landesebene sowie mehrere Preise auf Bundesebene. Von 2003 bis 2005 studierte er am Kirchenmusikinstitut der Universität Greifswald und wurde 2002 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2005 schloss er ein Dirigierstudium an der HMT Rostock bei Prof. Christfried Göckeritz an. Nach seinem Erstengagement am Theater Aachen ist er seit der Spielzeit 2011/12 am Theater Lübeck engagiert, erst als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung, seit 2014 als Kapellmeister und Repetitor sowie Assistent des GMD. Hier dirigiert er regelmäßig Musiktheateraufführungen ( u. a.»Thaïs«, »Madama Butterfly«, »My Fair Lady«), Kinderkonzerte und ist verantwortlich für Wiederaufnahmen ( »Die Entführung aus dem Serail«, »Armide«).

                     


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Panagiotis Papadopoulos studierte in seiner Heimat Griechenland Klavier, Komposition und Musikwissenschaft sowie Dirigieren in Berlin. Schon während seines Studiums hat er bei mehreren Opernproduktionen als Tutor mitgewirkt. Außerdem war er dem Förderprogramm der Komischen Oper Berlin »K.O«, dessen musikalische Leitung er zweimal innehatte, sehr eng verbunden. Er gewann den Wettbewerb für junge Kapellmeister an der Griechischen Nationaloper und debütierte daraufhin 2013 in diesem Haus als Dirigent. Panagiotis Papadopoulos ist Stipendiat der Richard-Wagner Stiftung und seit der Spielzeit 2013/14 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Lübeck engagiert.

   


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Der gebürtige Augsburger Ludwig Pflanz studierte Orchester- und Chorleitung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. In dieser Zeit fungierte er auch als Assistent des Künstlerischen Leiters beim Wiener Jeunesse-Chor. Nach Anfängerjahren kam er 1981 als Zweiter Kapellmeister ans Theater Lübeck, wo er seither die musikalische Leitung in Operette und Musical innehat und auch regelmäßig Opern dirigiert. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Ludwig Pflanz auch Studienleiter am Theater Lübeck. Seit 1985 versieht er an der Lübecker Musikhochschule einen Lehrauftrag für Korrepetition, seit einigen Jahren auch für Partiturspiel. Neben seiner Tätigkeit in Lübeck gastierte er an verschiedenen Theatern in Deutschland, Finnland, der Schweiz, Österreich und Japan. Ludwig Pflanz leitete in der Spielzeit 2015/16 die Neuproduktionen von »West Side Story« und »Die Abenteuer des Königs Pausole«. Ab der Spielzeit 2016/17 tritt Ludwig Pflanz in den Ruhestand. Er bleibt dem Theater Lübeck als Gastdirigent verbunden.

     


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Der französische Dirigent Marc Piollet studierte an der Hochschule der Künste in Berlin. Meisterkurse bei John Eliot Gardiner, Michael Gielen und Kurt Masur prägten seinen Werdegang. 1995 war er alleiniger Preisträger beim Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. Nach Stationen als Erster Kapellmeister beim Philharmonischen Staatsorchester Halle und am Staatstheater Kassel war er Musikdirektor an der Volksoper Wien und Generalmusikdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Gastengagements führen Marc Piollet an bedeutende Opernhäuser, darunter das Königliche Theater Kopenhagen, die Opéra National de Paris, das Staatstheater Stuttgart, die Bayerische Staatsoper München, die Oper Köln, das Teatro Colón in Buenos Aires und die Wiener Staatsoper. Seit einigen Jahren verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Teatro Real in Madrid. Dort gastierte er zuletzt mit Massenets »Don Quichotte«, »C(h)oeurs«, einer Produktion des belgischen Choreographen Alain Platel mit Musik von Giuseppe Verdi und Richard Wagner, »L'elisir d'amore« sowie »Tristan und Isolde«. Neben seinen Opernerfolgen ist Marc Piollet auch für das symphonische Repertoire sehr gefragt und konzertiert weltweit mit renommierten Orchestern, darunter u. a. das Atlanta Symphony Orchestra, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Gewandhausorchester Leipzig, das Orchestre National de Lyon, die Münchner Philharmoniker, das China Philharmonic Orchestra, das Tokyo Symphony Orchestra und das Orchestre Symphonique de Montréal. Seit Herbst 2016 ist er Professor für Dirigieren an der Kunstuniversität Graz.

 


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Philipp Pointner, in Wien geboren, erhielt seine Ausbildung am Konservatorium-Privatuniversität Wien und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in den Fächern Dirigieren, Korrepetition und Komposition. Nach dem Abschluss mit Auszeichnung war er ab 1994 Dirigent an der Cape Town Opera. Er gastierte zu dieser Zeit auch am Civic Centre Johannesburg und beim renommierten südafrikanischen Grahamstown-Festival. Seither gastiert Philipp Pointner regelmäßig in Cape Town und Pretoria. Sein weiterer Weg führte ihn an viele Stationen der deutschsprachigen Theaterlandschaft, so zum Beispiel nach Hamburg, Köln, Mannheim und Braunschweig, ferner nach Bern sowie nach Wien (Volksoper), Innsbruck und Graz. Er dirigiert regelmäßig an der Opera Vlaanderen, Belgien. Bis einschließlich 2013 war er Erster Kapellmeister am Staatstheater Nürnberg. Im Bereich Ballett ist Philipp Pointner seit 2015 Gast des Königlichen Balletts Flandern/Belgien.

 


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Fabrizio Ventura stammt aus Rom. Seit Sommer 2007 ist er Generalmusikdirektor des Theaters Münster und des Sinfonieorchesters Münster. Nach seinem Studium in Rom und Wien erhielt er 1989 ein Engagement als Musikalischer Oberleiter am Theater Biel (Schweiz) und wurde anschließend von 1994 bis 1998 als Staatskapellmeister an das Staatstheater Braunschweig verpflichtet. Es folgte ein Engagement als Erster Kapellmeister am Opernhaus Nürnberg, 2002 dann die Berufung als Generalmusikdirektor an das Südthüringische Staatstheater Meiningen. Im September 2005 wurde er zum Generalmusikdirektor der Staatsoper Istanbul ernannt. Als Gastdirigent leitete Fabrizio Ventura u.a. das Bayerische Staatsorchester München, das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Staatsorchester Stuttgart, die Rundfunkorchester Leipzig, München und Kaiserslautern, die Stuttgarter Philharmoniker, das Residentie Orkest Den Haag, das European Community Youth Orchestra, das Klangforum Wien, das Wiener und Zürcher Kammerorchester, das Orchestra del Teatro Communale di Bologna sowie das Orchestra del Teatro Carlo Felice di Genova. Fabrizio Ventura betreute Opernproduktionen in Stockholm, Kopenhagen, Oslo, Wien, Prag, Rom, Trieste, Verona, Nizza sowie an der Australian Opera Sydney.

 


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Alexander Winterson ist als Musikalischer Leiter, Studienleiter und Dirigent in verschiedenen Opernhäusern in Deutschland und im Ausland tätig. Erste feste Engagements waren in Nancy und Lyon, danach in Stuttgart, Düsseldorf, Braunschweig, Brüssel, Dortmund und Hamburg. Als Gast wirkte er am Londoner Covent Garden, Chatelet und La Bastille in Paris, Berliner Staatsoper, Semperoper Dresden, Königliche Oper Kopenhagen und in den Festivals Aix en Provence, Schwetzingen, Wiener Festwochen und Münchener Biennale. An der Hamburgischen Staatsoper dirigierte er u.a. Mozarts »Idomeneo« und die deutsche Erstaufführung von »Angels in America« von Peter Eötvös sowie Verdis »Falstaff«. Ab der Spielzeit 2016/17 ist er Studienleiter am Theater Lübeck.

   


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Andreas Wolf studierte nach dem Abitur zunächst Mathematik und Physik, bevor er in München das Studium in den Fächern Dirigieren, Gesang und Klavier aufnahm. Nach Engagements in Wuppertal, Kassel, an der Staatsoper Hannover und am Staatstheater Saarbrücken ist er seit der Spielzeit 2013/14 1. Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Theater Lübeck. Sein Repertoire reicht vom Frühbarock über die Moderne bis hin zur Filmmusik. Dabei ist und bleibt sein musikalisches Zentrum die Musik Richard Wagners. In Oper und Konzert hat er mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland zusammengearbeitet, u. a. mit der Orquesta Sinfonica U. N. Cuyo Mendoza (Argentinien), dem Orchester der Staatsoper Hannover, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, den Hamburger Symphonikern und dem Sinfonieorchester Wuppertal. Am Theater Lübeck dirigierte Andreas Wolf in der aktuellen Spielzeit 2015/16 »Lady Macbeth von Mzensk« und »Romeo und Julia (I Capuleti e i Montecchi)«.

             


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