
Ballettfeerie in zwei Akten von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Eine Kooperation des Theater Lübeck mit dem Theater Kiel
Eine Kooperation des Theater Lübeck mit dem Theater Kiel
»Ach, was könnte ich Sie
für herrliche Dinge schauen lassen,
wenn Sie mir nur
ein paar Schrittchen folgten!«
für herrliche Dinge schauen lassen,
wenn Sie mir nur
ein paar Schrittchen folgten!«
Nicht nur Kinderaugen glänzen bei diesem Nussknacker: Die Freunde opulenter Kostüme werden genauso auf ihre Kosten kommen wie die Fans neuer interpretatorischer Perspektiven, wenn das heranwachsende Mädchen Clara vom Nussknacker in das fantastische Schlaraffenland geführt wird. Denn als der Nussknacker, ein Weihnachtsgeschenk, in einer Schlacht mit seinem Widersacher, dem Mäusekönig, in Bedrängnis gerät, wird er von Clara gerettet. Dafür nimmt er sie dann mit in das Zuckerreich Konfitürenburg, wo viele tanzende Köstlichkeiten zu entdecken sind.
Kaum vorstellbar ist, dass Tschaikowski glaubte, die Musik zu dieser »Zuckermandelfeerie« niemals zu Papier bringen zu können. Mit dem Auftrag, das Ballett für das Mariinsky Theater in St. Petersburg zu komponieren, hatte er auch genaue Vorgaben des Choreografen Marius Petipa erhalten, welche Anzahl an Takten, welche Tempi und welchen Charakter die Musik in jeder Szene haben sollte. Auf einer Reise nach Paris machte er dann eine Entdeckung, die ihn endlich inspirierte, Konfitürenburg in die heute so berühmten zuckerfeinen Töne zu hüllen: die Celesta mit ihrem glockenspielähnlichen Klang.
Auch den Lübecker Ballettkennern präsentiert Yaroslav Ivanenko mit dem neuen Ballett Kiel eine junge Kompanie mit jungen Ideen. Bei ihm spielt der erste Akt des Balletts nicht mehr unter dem Weihnachtsbaum im bürgerlichen Wohnzimmer. Claras farbige Gedankenwelt entfaltet sich vor dem Hintergrund eines Internats der Jahrhundertwende.
Kaum vorstellbar ist, dass Tschaikowski glaubte, die Musik zu dieser »Zuckermandelfeerie« niemals zu Papier bringen zu können. Mit dem Auftrag, das Ballett für das Mariinsky Theater in St. Petersburg zu komponieren, hatte er auch genaue Vorgaben des Choreografen Marius Petipa erhalten, welche Anzahl an Takten, welche Tempi und welchen Charakter die Musik in jeder Szene haben sollte. Auf einer Reise nach Paris machte er dann eine Entdeckung, die ihn endlich inspirierte, Konfitürenburg in die heute so berühmten zuckerfeinen Töne zu hüllen: die Celesta mit ihrem glockenspielähnlichen Klang.
Auch den Lübecker Ballettkennern präsentiert Yaroslav Ivanenko mit dem neuen Ballett Kiel eine junge Kompanie mit jungen Ideen. Bei ihm spielt der erste Akt des Balletts nicht mehr unter dem Weihnachtsbaum im bürgerlichen Wohnzimmer. Claras farbige Gedankenwelt entfaltet sich vor dem Hintergrund eines Internats der Jahrhundertwende.




















