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Das Land des Lächelns
»Lächeln trotz Weh
und tausend Schmerzen,
doch wie’s da drin aussieht,
geht niemand etwas an.«
Immer lockt das Fremde, besonders wenn es sich mit Liebe paart. Die verwöhnte Lisa hat Verehrer genug, doch verliebt sie sich ausgerechnet in den chinesischen Gesandten, Prinz Sou-Chong. Sein Auftreten, seine Exotik, seine Kultur entfachen in ihr große Leidenschaften, die nicht unerwidert bleiben. Als Sou-Chong befördert in die Heimat zurückkehren muss, wird es ernst. Lisa entscheidet sich, ihm ins Land des Lächelns zu folgen. Doch hier kommt es bald zu Konflikten mit der Tradition. Als Oheim Tschang den Prinzen drängt, nach altem Brauch in eine Ehe mit vier Chinesinnen einzuwilligen, läuft das Fass über. Das können weder Sou- Chongs Schwester Mi verhindern, noch Graf Pottenstein, ein hartnäckiger Verehrer, der Lisa Hals über Kopf nachgereist ist. Scheitert nun das interkulturelle Liebesexperiment? Muss man nach all diesen Erfahrungen in der Fremde doch entsagen?

Von Franz Lehárs Operetten ist kaum eine so bekannt wie diese. Daran hat auch der legendäre Richard Tauber mit dem Hit »Dein ist mein ganzes Herz« großen Anteil. Dieser Liebeserklärung darf auch heute noch geglaubt werden. Inwieweit jedoch gesellschaftliche Konventionen unterschiedlicher Kulturen dazu führen, wahre Emotionen zu unterdrücken und immerfort maskenhaft zu lächeln, darüber ist das letzte Wort selbst in einer globalen Welt noch nicht gesprochen.

Wiederaufnahme
13/12/13

Großes Haus
Dauer 2 Stunden, 40 Minuten (eine Pause)

Musikalische Leitung Ludwig Pflanz
Inszenierung Jürgen Pöckel
Ausstattung Andrea Hölzl
Choreographie Thomas Vollmer
Chor Joseph Feigl
Dramaturgie Doris Fischer