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Idomeneo
»Ich war stolzgeschwellt
von so vielen Heldentaten,
da erwartete mich auf der Heimreise
schließlich der wilde Neptun ...«
Götter lassen sich nicht täuschen. So auch nicht der Meeresgott Poseidon, dem der kretische König Idomeneo auf der Rückkehr von Troja in äußerster Seenot gelobt, den ersten Menschen zu opfern, dem er in der Heimat begegnen wird. Am Strand von Kreta trifft Idomeneo auf seinen eigenen Sohn, Idamante. Um ihn zu retten, versucht er, eine Verbindung zwischen ihm und Elettra, die ihn leidenschaftlich liebt, zu befördern. Dies umso lieber, als damit ein anderes Problem gelöst wäre: Idamante liebt wie sein Vater die trojanische Prinzessin Ilia. Poseidon jedoch lässt Idomeneos Plan nicht zu. Als Idamante und Elettra sich nach Argos einschiffen wollen, hindert sie ein Meeresungeheuer an der Abfahrt. Schon will Idomeneo Idamante opfern. Doch das Orakel entscheidet anders: Idomeneo soll seinem Sohn den Thron abtreten und ihm Ilia zur Frau geben.

Ein Auftrag des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz, der 1778 als Herzog von Bayern mit seinem berühmten Orchester und Opernensemble von Mannheim nach München übergesiedelt war, regte Mozart 1781 zur Komposition des »Idomeneo« an. Mit dem Librettisten Giambattista Varesco schuf er nach einer französischen Opernvorlage eine Mischform aus französischer und italienischer Oper mit großen dramatischen Höhepunkten, repräsentativen Chören und emotionalen Extremsituationen, die Anlass für affektgeladene Arien gaben, und beteiligte sich damit an den innovativen Entwicklungen der Opernkomposition seiner Zeit, wie sie nicht nur Gluck in seinen Reformopern betrieb.

Wiederaufnahme
13/09/13

Großes Haus
Dauer ca. 2 Stunden, 45 Minuten (eine Pause)

Musikalische Leitung Andreas Wolf
Inszenierung Rosetta Cucchi
Bühne Tiziano Santi
Kostüme Claudia Pernigotti
Chor Joseph Feigl
Dramaturgie Dr. Richard Erkens