4. Sinfoniekonzert

Emmanuel Chabrier (1841-1894)
»España« Rhapsodie für Orchester
Édouard Lalo (1823–1892)
»Symphonie espagnole« Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 21
Claude Debussy (1862-1918)
»Ibéria« aus »Images pour orchestre«
Roberto Sierra (*1953)
»Fandangos« für Orchester
Seinen Zeitgenossen war Édouard Lalo vor allem als Musiklehrer bekannt, erst später lernten sie in ihm auch den Komponisten schätzen. Und als Wegbereiter der neuen französischen Musikgeneration um Gabriel Fauré, Claude Debussy und Maurice Ravel hat ihm die Nachwelt einen festen Platz innerhalb der Musikgeschichte eingeräumt. »Alles in seiner Musik ist Licht und Maß«, urteilte der Komponistenkollege und Musikkritiker Gaston Carraud nach dem Tode Lalos und traf mit dieser Beschreibung sehr genau die Individualität seiner feinen musikalischen Handschrift.
Mit dem 2. Violinkonzert, das er 1875 einem begeisterten Pariser Publikum vorstellte, wurde ihm endlich die langersehnte künstlerische Anerkennung zuteil; u. a. auch von Kollegen wie Tschaikowski, der sich hierdurch zu seinem eigenen Violinkonzert inspirieren ließ. Lalos Werk wartet mit einer Besonderheit auf, denn – wie der Beiname »Symphonie espagnole« verrät – handelt es sich eigentlich um eine Sinfonie, in die hinein Motive spanischer Folklore verwoben sind. Die Violine dominiert nicht allein das musikalische Geschehen; Lalo komponiert eine bewusste Balance zwischen den Solo- und Tutti-Passagen. Das Feuer spanischer Musik hatte der Komponist übrigens im Blut: Seine Familie wanderte im 16. Jahrhundert von Spanien nach Frankreich aus.
Mit freundlicher Unterstützung der Orchesterfreunde Lübeck e.V.
»España« Rhapsodie für Orchester
Édouard Lalo (1823–1892)
»Symphonie espagnole« Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 21
Claude Debussy (1862-1918)
»Ibéria« aus »Images pour orchestre«
Roberto Sierra (*1953)
»Fandangos« für Orchester
Seinen Zeitgenossen war Édouard Lalo vor allem als Musiklehrer bekannt, erst später lernten sie in ihm auch den Komponisten schätzen. Und als Wegbereiter der neuen französischen Musikgeneration um Gabriel Fauré, Claude Debussy und Maurice Ravel hat ihm die Nachwelt einen festen Platz innerhalb der Musikgeschichte eingeräumt. »Alles in seiner Musik ist Licht und Maß«, urteilte der Komponistenkollege und Musikkritiker Gaston Carraud nach dem Tode Lalos und traf mit dieser Beschreibung sehr genau die Individualität seiner feinen musikalischen Handschrift.
Mit dem 2. Violinkonzert, das er 1875 einem begeisterten Pariser Publikum vorstellte, wurde ihm endlich die langersehnte künstlerische Anerkennung zuteil; u. a. auch von Kollegen wie Tschaikowski, der sich hierdurch zu seinem eigenen Violinkonzert inspirieren ließ. Lalos Werk wartet mit einer Besonderheit auf, denn – wie der Beiname »Symphonie espagnole« verrät – handelt es sich eigentlich um eine Sinfonie, in die hinein Motive spanischer Folklore verwoben sind. Die Violine dominiert nicht allein das musikalische Geschehen; Lalo komponiert eine bewusste Balance zwischen den Solo- und Tutti-Passagen. Das Feuer spanischer Musik hatte der Komponist übrigens im Blut: Seine Familie wanderte im 16. Jahrhundert von Spanien nach Frankreich aus.
Mit freundlicher Unterstützung der Orchesterfreunde Lübeck e.V.
Konzert
Dirigent Andreas Delfs
Violine Kirill Troussov
Violine Kirill Troussov




















