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Monty Python's Spamalot

»Wer mit dieser sehr britischen Form von Belustigung etwas anfangen kann, ist mit Malte C. Lachmanns Inszenierung von „Spamalot“ bestens bedient – und kann im Theater lachen wie schon lange nicht mehr. […]Das ist unglaublich komisch und witzig, man lacht sogar noch Tränen, wenn der legendäre Schwarze Ritter im Zweikampf all seine Gliedmaßen verliert und daraufhin König Artus ein Unentschieden anbietet.Regisseur Lachmann gelingt es, die ganze abstruse Geschichte mit perfektem Timing zu präsentieren. Und das ist auf der kleinen Bühne der Kammerspiele alles andere als einfach. […] Sybille Lambrich als Gast singt und tanzt als Fee aus dem See, dass es die wackeren Ritter fast von der Bühne weht - auch wenn der See nur nur ein Plastik-Planschbecken ist. Andreas Hutzel ist nicht nur König Artus, sondern tritt außerdem noch als Pest-Leiche und im Chor auf. Ihm macht die Rolle wie allen anderen Mitwirkenden offensichtlich Spaß, nicht nur er musste während der Aufführung immer wieder lachen. Hutzel singt ausgezeichnet, er kann auch tanzen und als Schauspieler ist er auch in dieser Nonsens-Produktion auf der Höhe. In „Spamalot“ kann er dem Affen Zucker geben und kräftigst chargieren - einfach köstlich. Ebenso Robert Brandt als Historiker: Wenn dieser Schauspieler auf die Bühne kommt und mit ernstem Gesichtsausdruck den größten Unfug verkündet, ist das ein Erlebnis für sich. […]Willy Daum und seine Band spielen die Libretto-Collage des Musicals mit Schwung und Swing. Die musikalische Allzweckwaffe des Lübecker Schauspiels bewährt sich auch in dieser Produktion – so muss „Spamalot“ klingen.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Lachen ist gesund. […] So gesehen wäre ein Musical wie ›Monty Python’s Spamalot‹ verschreibungswürdig. […] Schönster britischer Nonsens, präsentiert von Darstellern und Musikern in Bestform, mit fröhlichem Irrsinn ausgestattet, verwandelt da das Theaterpublikum in eine trunkene Menge, die es am Ende vor Begeisterung aus den Sitzen reißt. […] Zum einem wird der Nonsens so ernsthaft betrieben, dass er mit zwerchfellerschütternder Selbstverständlichkeit über die Rampe schwappt; dort wäre man geneigt, über das Lachen zu philosophieren, kann es aber vor Lachen erst hinterher. Zweitens verwandelt neben dem Spiel die Musikalität der Lübecker Schauspieltruppe das Stück zum gehobenen Kunstgenuss.«

(shz)

 

 

 

»Robert Brandt kann sein komödiantisches Talent voll einsetzen, ist nie nur der schlichte Erzähler, findet immer wieder Zeit, nebenher allerlei Schabernack zu treiben oder oben auf der Leiter den lieben Gott zu mimen. […] Sybille Lambrich füllt mit große Stimme und kräftiger Höhe den Saal. Und damit die Ritterriege auch mal was anderes sieht als Kettenhemden und Blechpanzer, kommen ein paar Tanzgirls hinzu, die in der Einstudierung von Daniel Morales Perez immer wieder schöne Farbtupfer ins Programm bringen. Ansonsten bietet Regisseur Lachmann den Darstellern alle Möglichkeiten, um britischen Humor nach Holstein zu bringen. Da darf nach Herzenslust getobt, getanzt, gekämpft, gespottet, gestritten und geritten werden. […] Eine überaus muntere Show wird geboten, was auf der kleinen Kammerspielbühne, ganz dicht beim Publikum, gar nicht so einfach ist. […] Wer britischen, auch schwarzen Humor liebt, kommt auf seine Kosten.«

(HL-live)

 

 

 

»Der Zuschauer durfte lachen und die Helden auf der Bühne mussten sich sehr zusammennehmen, nicht Gleiches zu tun. Dass all das ansteckend gut über die Rampe kam, merkt der geneigte Leser daran, dass es zum Blödeln anregt. Allerdings weiß man auch, dass nichts schwerer ist, als Ulk zu produzieren. Und das gelang Malte C. Lachmann (nomen est omen) mit diesem ›neuen Musical‹ herzerfrischend. Doch wäre der Inszenator aufgeschmissen, wäre am Theater Lübeck nicht eine Truppe vorhanden, die sich dem Ulk lust-, sogar kunstvoll hingibt. Mit Bravour besiegt und besingt er [Andreas Hutzel] alles und jeden, reitet Hohe Schule, ficht und tanzt durch die halbe Welt und im Moulin Rouge und Las Vegas durch die Halbwelt, rappt und duettiert mit der Fee aus dem See, die ihm dafür das übernatürliche Spielzeug Excalibur verehrt. Es wäre nicht auszudenken, wenn das ebenso kraftvoll und scharf wäre wie die Stimme, die Sybille Lambrich ihr leiht. Eine grandiose Diva ist sie, selbst wenn sie lamentiert „Wann geht's hier wieder mal um mich?". Nicht auszudenken auch, wenn der Historiker nicht die Fäden in der Hand hätte, allem einen Sinn zu geben. Robert Brandt nimmt man sein Gespinst ab, das abwechslungsreich ist wie die eben mal eingestreuten Jahreszeiten und gerade so löchrig wie die Strümpfe des kessen Tanzquartetts [...]. Henning Sembritzki ist ein gewitzter Sir Lancelot und zugleich Beweis, dass man subtilen Humor nicht erst aus England nach Schleswig-Holstein importieren muss. Mit wunderbarer, artistischer Spielfreude weigert sich Will Workman als Fred, tot zu sein, oder er wird als Packpferd Patsy missbraucht. Wow! Wer glaubt, dass eine Weltreise nicht in den Kammerspielen stattfinden kann, musste umdenken. [...] Die nahezu zweieinhalb Stunden haben mächtig Spaß gemacht!«

(unser Lübeck)

 

 

 

»Das Stadttheater Lübeck kann also auch Monty Python - und das begeisterte Publikum dankt es mit Standing Ovations! [...] Wieder einmal hat das Theater Lübeck eine Inszenierung auf die Bühne gezaubert, die auch durch die wunderbaren Musiker um Willy Daum & The Bright Side getragen wird. Dass der oft anarchistische und manchmal schwarze Humor so hervorragend funktioniert, liegt vor allem am ausgezeichneten Spiel des gesamten Ensembles. [...] So könnte das Stück sogar denjenigen gefallen, die bisher einen weiten Bogen um das Werk der britischen Komikertruppe gemacht haben. [...] Bei der Premiere in den Kammerspielen hatte dieses Lachen ein vielfaches Echo - das Publikum amüsierte sich köstlich!«

(Ultimo)

 

 

 

»Malte C. Lachmann dient dem Tempo der Vorlage immer dann am besten, wenn er es ausstellt: Die Quick Changes der 13 Akteure gehen, obschon am Rande, buchstäblich über die Bühne. [...] König Artus [...] hat es, der Hutzel, nämlich mit einer minimalen, mimischen Modifikation das Publikum im Griff. Dies gilt ebenso für Sybille Lambrich als Fee aus dem See [...] Und während deutschsprachige Interpretinnen oft der Versuchung erliegen, in „Das Lied, das jetzt erklingt (Reprise)" den Scatgesang des Broadway-Originals (Sara Ramirez) kopieren zu wollen, umschifft Lambrich gekonnt diese Steilklippen: Sie scheut den Vergleich nicht, sondern lässt ihn gar nicht erst aufkommen, wartet mit einer gänzlich eigenen Interpretation auf.«

(musicals)