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Die große Rocko-Schamoni-Show
2017 ist das Jahr der Menschheit.
Und was gäbe es Zwingenderes für den King, als sich ganz diesem Thema zu widmen? In seinen Texten, in seinen Songs, auf der Bühne und im Publikum: überall wuselt es von Menschen, ja ist es sogar äußerst menschlich. Überhaupt - die Texte: Rocko Schamoni liest aus einem Buch, das es noch nicht gibt: »Dummheit als Weg«. Eine kleine Enzyklopädie der menschlichen Dummheit, ein Attestieren des Unvermögens an sich selbst und an allen anderen auch gleich noch. Anhand von vielen Beispielen, Geschichten und Dialogen wird diagnostiziert und endgültig bewiesen: der Mensch ist alles Mögliche, aber in erster Linie dumm und an dieser allumfassenden Dummheit wird die Welt zu Grunde gehen. Das Buch zur Lesung wird während der Tour laufend weiter geschrieben - so das Publikum denn Anlass dazu bietet. Dann die Musik: ein Skypekonzert mit dem Orchester Mirage, das in Hamburg sitzt und via ISDN per Kabel mit dem King verbunden ist. Und ein Musiker auf der Bühne der gleichzeitig Schlagzeug und Gitarre spielt und dazu singt: Tex Matthias Strzoda. Große vergessene Songs wunderbarer zum Teil ebenfalls vergessener Künstler werden zum Leben erweckt. Und eigene Songs werden dem Publikum zum direkten Vergessen übergeben. Außerdem: es wird auf der Bühne mit Alkohol gearbeitet! Was sich andere Bands wie Amon Duul oder Shocking Blue kaum noch trauen, gehört hier nach wie vor zum guten Ton und sich vor laufendem Publikum auf der Bühne sozial selbst zu derangieren ist vornehmste Pflicht.
Freuen Sie sich auf einen großen Abend mit 14 anspruchsvollen Hälften.


King Rocko Schamoni
in Schleswig Holstein geboren, arbeitet für Theater, Film und Fernsehen, tourt regelmäßig durch die Republik und besitzt eine eingeschworene Fangemeinde als Musiker, Autor, Humorist, Schauspieler und so weiter.
_ 1988 erschien seine erste LP »Vision«. Es folgte ein Plattenvertrag bei einer großen Firma und diverse weitere Tonträger- Veröffentlichungen.
_1989 gründeten Rocko Schamoni, Schorsch Kamerun und Kaiser Walter im Hamburger den »Pudel Klub«. Nach seinem Roman-Debüt »Risiko des Ruhms« folgte 2004 sein langanhaltender Bestseller »Dorfpunks«, der auch auf die Bühne gebracht und im Frühjahr 2009 in die Kinos kam, sowie »Sternstunden der Bedeutungslosigkeit«, »Tag der geschlossenen Tür«, »5 Löcher im Himmel« sowie »Ich will nicht Schuld sein an deinem Untergang« (mit Christoph Grissemann). Mit Jacques Palminger und Heinz Strunk hat Rocko Schamoni mehrere Studio-Braun Theaterstücke inszeniert, unter anderem »Dorfpunks«, »Fleisch ist mein Gemüse«, »Matthias Rust«, »Fahr zur Hölle Ingo Sachs« und »Tonight: Fraktus«. Im November 2012 kam der Studio-Braun-Film »Fraktus« in die Kinos. Mit Helge Schneider drehte er 2012 den Film »00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse« in Mülheim und Umgebung.
_2015 erschien sein Orchester-Album „Die Vergessenen“ und „3 Farben Braun – Das Studio Braun Buch“.


Pressestimmen
»Und genau diese Gratwanderung zwischen feiner und mit dem Holzhammer servierten Ironie, der klugen, radikal offenen Beobachtung einer immer weiter dem kulturellen und sozialen Untergang geweihten Menschheit und dem immer mitschwingenden Tipp, dem Leben einfach mal kalt lächelnd und mit Vollgas die Meinung zu geigen, machte Rocko an diesem Abend zum echten 'King'. Die Fans zwischen unter 20 und über 60 Jahren schnappten beinahe nach Luft vor Begeisterung, und der Hang zu durchdachten, spontan servierten Kalauern machten den Genuss letztlich perfekt. « Aachener Zeitung 08.06.16 »Kurzum: Es wird verdammt viel gelacht an diesem genialen, langen Literatur-Musik-Kalauer-Abend im Alten Rathaus. Rocko, du bist der King.« HNA 11.10.15

»Der Hamburger Schamoni balanciert zwischen derbem Klamauk, Albernheiten und jeder Menge Improvisation, verliest sich absichtlich, ahmt bewusst schlecht Dialekte nach, pöbelt charmant das Publikum an. Schamoni ist auch mit gesundheitsbürgerlicher E-Zigarette ein ziemlich cooler Hund, der etwas herstellt, was nicht immer leicht, um nicht zu sagen kaum noch zu finden ist: richtig guter Humor.« Kölner Stadtanzeiger 24.01.15

»Willig lässt man sich von diesem liebenswürdigen Entertainer amüsieren. ... Mit dem Instinkt einer wunderbaren Rampensau, die etliche - schriftlich fixierte - Extempores mit einem im Vergleich zum Buch deftig kalauernden Humor einschiebt, hat Schamoni den Roman weit unter seinem literarischen Wert verkauft. Muss man ihn halt lesen. Das lohnt.« Frankfurter Rundschau 20.12.14


Eintritt 18,– Euro (erm. 14,– Euro)
Gastspiel
31/03/18

Kammerspiele
Die nächsten Termine
Sa
31/03/18
20.00 Uhr
Kammerspiele