
Komödien-Farce von Eugène Labiche. Deutsch von Elfriede Jelinek
»Ich kann dir nicht verhehlen,
dass ich ab dem Steinbutt sternhagelvoll war.«
dass ich ab dem Steinbutt sternhagelvoll war.«
Was passiert, wenn man nach durchzechter Nacht neben einem fremden schnarchenden Mann aufwacht – und erschrocken feststellt, dass die Erinnerung an die vorige Nacht verschüttet ist? Ein klassischer Filmriss also. Was nun weiter, wenn beide Männer, die sich nach der ersten Verwirrung als alte Schulkameraden wieder erkennen, kohlschwarze Hände haben? Das Rätsel wird noch verworrener, als der Rentier Lenglumé seinen Kumpan der Nacht Mistingue zum Frühstück bittet und die Tageszeitung vom Mord an einem Kohlenmädchen berichtet – die Täter seien flüchtig! Könnte es etwa sein, dass sie selbst …? Das ganze Gebäude der mühsam zusammengehaltenen bürgerlichen Konventionen bricht in sich zusammen. Chaos droht sich auszubreiten! Um die vermeintliche Tat zu vertuschen, setzen die beiden verkaterten »Verbrecher« alle Hebel in Gang. Sogar vor Mord schrecken sie jetzt nicht mehr zurück ...
Diese temporeiche Farce und komödiantische Selbst- Suche ist in der Fassung Elfriede Jelineks ein scharf gewürzter Cocktail aus geheimen Neigungen, bösartigen Unterstellungen und Lügen. Dass diese kurze Beine haben, erweist Labiche auf brillante Art und Weise. Und wie sehr das Verbrechen zum Gentleman’s Agreement werden kann, erscheint grotesk, doch gar nicht abwegig.
Kristo Šagor, zuletzt am Theater Lübeck mit seinen erfolgreichen Inszenierungen »Werther. Sprache der Liebe« und Andres Veiels »Der Kick« vertreten, wird diese hochkomische Reise in die bürgerlichen Herzkammern mit Lust an der Irritation, mit Witz und Fantasie inszenieren.
Diese temporeiche Farce und komödiantische Selbst- Suche ist in der Fassung Elfriede Jelineks ein scharf gewürzter Cocktail aus geheimen Neigungen, bösartigen Unterstellungen und Lügen. Dass diese kurze Beine haben, erweist Labiche auf brillante Art und Weise. Und wie sehr das Verbrechen zum Gentleman’s Agreement werden kann, erscheint grotesk, doch gar nicht abwegig.
Kristo Šagor, zuletzt am Theater Lübeck mit seinen erfolgreichen Inszenierungen »Werther. Sprache der Liebe« und Andres Veiels »Der Kick« vertreten, wird diese hochkomische Reise in die bürgerlichen Herzkammern mit Lust an der Irritation, mit Witz und Fantasie inszenieren.
Die nächsten Termine
Do
16/12/10
20.00 Uhr
Kammerspiele
Sa
25/12/10
18.00 Uhr
Kammerspiele
Fr
07/01/11
20.00 Uhr
Kammerspiele
KartenhausWirklichkeit: Filmriss und erschütterter Bürgersinn
Dauer 1 Stunde, 10 Minuten (keine Pause)
Inszenierung Kristo Šagor
Ausstattung Sebastian Kloos
Musik Sebastian Katzer
Dauer 1 Stunde, 10 Minuten (keine Pause)
Inszenierung Kristo Šagor
Ausstattung Sebastian Kloos
Musik Sebastian Katzer



















