
von Oliver Reese
Eine Selbstdarstellung mit Texten aus den Briefen Jürgen Bartschs an Paul Moor
Eine Selbstdarstellung mit Texten aus den Briefen Jürgen Bartschs an Paul Moor
»Im Gegensatz zu den meisten Menschen habe ich nicht mehr den geringsten Grund zu lügen.«
Die breite Öffentlichkeit stufte ihn als »zweitschlimmsten Verbrecher des Jahrhunderts« ein – nach Hitler, noch vor Stalin. Vor über 40 Jahren ermordete Jürgen Bartsch, die »Bestie von Langenberg«, vier Schuljungen, bei der ersten Tat gerade mal 15 Jahre alt. Die Briefe, die er während seiner Haftzeit bis zu seinem Tod an den Journalisten Paul Moor schrieb, zeichnen das Psychogramm eines Menschen mit geschundener Seele, innerlich zerrissen und – wären nicht seine Gewaltexzesse – fast bemitleidenswert. Ein schonungsloser Theaterabend, der den unausweichlichen Lebensweg eines missbrauchten Kindes zu einem von unvorstellbaren Fantasien getriebenen Serienmörder offenbart. Wann beginnt ein Opfer, Täter zu werden? Wer oder was ist diese »Bestie Mensch«?




















