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The Small Things
»Hoffnung, irgendeine Hoffnung, das reicht, um weiter zu machen.«
Die Erinnerung ist nicht nur ein persönliches Paradies, das uns keiner nehmen kann, sie ist auch die Hölle, in der wir ein Leben lang schmoren. Ein Mann und eine Frau, räumlich getrennt, aber dennoch miteinander verbunden, sind die letzten Überlebenden eines Massakers, das vor Jahren in ihrem Dorf geschah. Seitdem haben sie die übrige Welt aus ihrem Leben ausgeschlossen. Sie reden, nicht nur, um ihre Geschichte zu erzählen und ihre Erinnerungen zu rekonstruieren, sondern auch, weil sie das Schweigen nicht ertragen können. Sprechen ist ein Synonym für Leben in diesem düsteren Endzeitmärchen, und allein der Akt des Erzählens bedeutet Hoffnung. »Es ist ein kleines Stück über die großen Dinge und es ist erschütternd und präzise und poetisch geschrieben.«
The Guardian

Wiederaufnahme
26/09/12

Junges Studio
Sprechen, um zu leben: die Erinnerung als Paradies?

Dauer 1 Stunde, 45 Minuten (keine Pause)

Inszenierung Gustav Rueb
Ausstattung Peter Lehmann