
Schauspiel von Peter Handke
»Ich möcht ein solcher werden
wie einmal ein anderer gewesen ist.«
wie einmal ein anderer gewesen ist.«
Die bekannte Geschichte des verwahrlosten Findelkindes Kaspar Hauser dient als Ausgangsmaterial für dieses Stück, aber es »zeigt nicht, wie es wirklich ist oder wirklich war. Es zeigt, was möglich ist mit jemandem. Es zeigt, wie jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht werden kann.« Wie ordnen wir unsere Wirklichkeit mithilfe der Sprache? Wo liegt die Grenze zwischen Selbstfindung und Konformismus? Peter Handke zählt zu den eigenwilligsten Autoren des zeitgenössischen Theaters. Seine mehrfach preisgekrönten Stücke sind, ähnlich wie die Stücke Elfriede Jelineks, nur schwer einem Genre zuzuordnen, sie sind faszinierende Sprachtrips durch die Wirklichkeit. Die junge Regisseurin Katrin Lindner (»Bartsch, Kindermörder«) inszeniert eine Performance aus choreografischen und sprachlichen Elementen, die unsere Vorstellungen von Individualität in Frage stellt.




















