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Geschichten aus dem Wiener Wald
»Ich bin in einer Untergangsstimmung!
Wie gut es mir geht!«
Eine Straße und ihre Bewohner: eine Fleischerei, ein Tabak- und Zeitungsgeschäft und die Spielwarenhandlung des Zauberkönigs. Man schlägt sich so durch, mal geht es gut, mal weniger. Humorvoll blickt Horváth in das Leben der kleinen Leute. Marianne, Tochter des Zauberkönigs, hadert mit der Verlobung mit ihrem Nachbarn Oskar, der zwar eine gute Partie ist, doch die große Liebe lässt auf sich warten. Viel anziehender ist da der zwielichtige Alfred, der sich bisher mit halbseidenen Geschäften über Wasser hielt und darüber hinaus vom Vermögen seiner Freundin Valerie lebte. Er übt eine Faszination auf Marianne aus, der sie nicht widerstehen kann. Alfred verlässt Valerie, und der Flirt mit Marianne wird ernst. Als die beiden ein Kind erwarten, nimmt die Tragödie ihren Lauf und – typisch für Horváth – geht es mit bitterer Komik in den Untergang.

Andreas Nathusius setzt nach Falladas »Kleiner Mann – was nun?« seine Beschäftigung mit der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen fort. Es war eine Zeit, in der die hergebrachten Beziehungs- und Familienstrukturen endgültig auf den Prüfstand gestellt sind. Eine Zeit, in der der wirtschaftliche Druck immer stärker auf dem Leben der Einzelnen lastet. Und es ist eine Zeit, deren unübersichtliche politische Verhältnisse viele Menschen mit Unbehagen in die Zukunft blicken lassen, damals wie heute.


Foto © Kerstin Schomburg


Premiere
05/12/15

Kammerspiele
Die nächsten Termine
Fr
01/07/16
20.00 Uhr
Kammerspiele

Die Vorstellung muss aus dispositionellen Gründen leider entfallen.
So
03/07/16
18.30 Uhr
Kammerspiele

Dummheit als Gefühl der Unendlichkeit: Witz und Niedertracht der Kleinbürger

Dauer 2 Stunden, 50 Minuten (eine Pause)

Inszenierung Andreas Nathusius
Bühne Annette Breuer
Kostüme Ursula Bergmann
Musik Wolfgang Siuda
Dramaturgie Anja Sackarendt