Andrea Danae Kingston

 
 

Im Alter von 5 Jahren begann die gebürtige Australierin Andrea Kingston zu tanzen, um bereits mit 12 Jahren ihre professionelle Karriere am Australian Ballet in Graeme Murphys »Nutkracker« zu starten. Ab 1998 studierte Kingston an der Wiener Staatsoper Ballettschule, im Jahr 2001 folgte ihr erstes Engagement am Ballett Schindowski in Gelsenkirchen. Zu den Höhepunkten ihrer Bühnenkarriere zählen Auftritte in Barrie Koskys »Kiss Me Kate« und »Orpheus« an der Komischen Oper Berlin sowie die Royal Opera House Produktion von »Faust« an der Opera de Lille (Frankreich) und am Teatro Verdi (Italien), choreographiert von Michael-Keegan Dolan. Als Dance Captain und choreografische Assistentin von Melissa King tanzte und begleitete sie u. a. die Produktionen von »West Side Story« bei den Bad Hersfelder Festspielen und »Chicago« am Theater St. Gallen (Schweiz).
Seit 2009 ist Andrea Kingston als freie Choreografin an verschiedenen Theaterhäusern in Deutschland tätig. Seither entstanden über 40 Choreografien sowohl im Musical- (u. a. »Singin‘ in the rain«, »West Side Story«, »Anything goes«, »Cabaret«, »Kiss me Kate«, »Der kleine Horrorladen«), Opern- (u. a. »Rusalka«, »Blood Wedding«, »AIDA«, »Carmen«, »Ariadne auf Naxos«, »Die Zauberflöte«, »Il ritorno d'Ulisse in patria«) und Operettenbereich (u. a. »Die lustige Witwe«, »Die Herzogin von Chicago«, »Ball im Savoy«, »Die Fledermaus«, »Die Csardasfürsting«, »Frau Luna«, »Pariser Leben«) als auch für Theaterstücke (»Jedermann«, »Bluesbrothers«). Persönliche Highlights der letzten Jahre war neben der Zusammenarbeit mit Regisseur:innen wie Stefan Huber für die Operette »Märchen im Grand Hotel« (Staatsoper Hannover), Felix Seiler für das Musical »Chicago« (Stadttheater Bremerhaven) die Inszenierung der amerikanischen Oper »Street Scene« von Kurt Weill mit Hendrik Müller (Theater Münster). Seit 2016 ist die in Berlin lebende Künstlerin Gastdozentin für Darstellende Kunst an der Universität der Künste (UdK) und Dozentin an der Opernakademie Berlin. Im Jahr 2021 erhielt sie das DIS-TANZ-SOLO Stipendiums für Künstler.

Foto: Rosa Merk
Foto: Rosa Merk