Daniel Jenz

Foto: Jochen Quast
Foto: Jochen Quast

Der Tenor Daniel Jenz studierte in Graz und Mainz und gehörte zum Jungen Ensemble des Mainzer Staatstheaters. Er gewann den Bundeswettbewerb Gesang 2006 und wurde 2009 mit dem Franz-Völker-Preis für Nachwuchstenöre ausgezeichnet. Gastengagements führten ihn an die Opern in Berlin, Frankfurt, Bonn und Hamburg, an das Nationaltheater Mannheim und das Landestheater Linz, zum Schleswig-Holstein Musik Festival sowie in die Liverpool Philharmonic Hall; er arbeitete mit René Jacobs, Sylvain Cambreling, Dennis Russell Davies, Vasily Petrenko, Stefan Blunier und Erik Nielsen. Nach einer Zeit als Ensemblemitglied am Stadttheater Hildesheim gehörte er 2013 bis 2017 zum Ensemble des Theater Lübeck. Hier sang er u.a. Baron Kronthal (»Der Wildschütz«), Don Ramiro (»La Cenerentola«), Nemorino (»L’elisir d’amore«), Tebaldo (»I Capuleti e i Montecchi«) und Ferrando (»Così fan tutte«). 2017 wechselte er an das Staatstheater Kassel, wo er u.a. Fenton (»Falstaff«), Fenton (»Die lustigen Weiber von Windsor«), Tony (»West Side Story«) und Tom Rakewell (»The Rake’s Progress«) interpretierte. Für Tamino (»Die Zauberflöte«) erhielt er den Kasseler Irma-Jansa-Gesangspreis. 2019 gastierte er beim Lehár Festival in Bad Ischl (Maxime de la Vallé in »Cloclo«); die Weltersteinspielung dieser Operette erscheint zum Lehár-Jahr 2020 bei CPO.