Evmorfia Metaxaki

Sopran

 
 

Die Athenerin Evmorfia Metaxaki erhielt ihre Gesangsausbildung am Mozarteum Salzburg und besuchte Meisterkurse bei Barbara Bonney, Thomas Hampson und Stella Doufexis. Die Sopranistin ist Preisträgerin der Lilly Lehmann-Medaille des Mozarteums und des Förderpreises des Theater Magdeburg, wo sie 2004 bis 2010 Ensemblemitglied war. Sie gastierte u. a. bei den Salzburger Festspielen (DVD: Bastien und Bastienne, Der Schauspieldirektor / Deutsche Grammophon), bei den Händel-Festspielen Halle, bei den Telemann-Festtagen, an der Deutschen Oper am Rhein, am Staatstheater Braunschweig, am Landestheater Salzburg, an der Greek National Opera und am Konzerthaus Berlin. Metaxakis breit gefächertes Repertoire, welches sich von der Renaissance und dem Barock bis zu der Musik des 20. Jahrhunderts erstreckt, zeigt ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren ihr Debüt in der Titelpartie von Richard Strauss »Salome« sowie ihre Interpretationen der Tatjana in Tschaikowskys »Eugen Onegin«, der Marguerite in Gounods »Faust« und der Governess in Brittens »The Turn of the Screw«. Ihr Bühnenrepertoire umfasst Mozartpartien wie Donna Anna, Pamina, Susanna, Contessa, Ilia, Händelpartien wie Armida (»Rinaldo«), Ginevra (»Ariodante«), Seleuce (»Tolomeo«) sowie Micaëla, Musetta, Gretel, Marzelline, Euridice, Adina, Giulietta (»I Capuleti e i Montecchi«), Corinna (»Il viaggio a Reims«), Governess (»The Turn of the Screw«), Mrs. Coyle (»Owen Wingrave«), Xenia (»Boris Godunow«), Dede (»A Quiet Place«) und Maria (»West Side Story«). Sie hat mit zahlreichen namhaften Regisseur:innen und Dirigent:innen zusammengearbeitet, u. a. Peter Konwitschny, Andreas Kriegenburg, Graham Vick und Mikis Theodorakis. Konzertverpflichtungen führten sie nach Österreich, Schweiz, Griechenland, Portugal und Italien. Auftritte mit dem Berliner Virtuosen Ensemble und der Berliner Lautten Compagney runden ihr künstlerisches Profil ab. Seit 2014 ist sie Ensemblemitglied am Theater Lübeck.

Foto: Felix Broede
Foto: Felix Broede

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