Marlene Lichtenberg

Foto: Ann Weitz
Foto: Ann Weitz

Die Mezzosopranistinn Marlene Lichtenberg stammt aus Südtirol und absolvierte an der Janáček-Akademie für Musik und Darstellende Kunst Brünn und am Mozarteum Salzburg ihr Studium in den Fächern Gesang und Chordirigieren. In der Spielzeit 2021/2022 debütiert sie am Opernhaus Halle als Brangäne in »Tristan und Isolde«. In den vergangenen Jahren gastierte die Sängerin u. a. am Theater Lübeck als fremde Fürstin in »Rusalka«, am Opernhaus Halle als Ulrica in »Un ballo in maschera« und als Jezibaba und fremde Fürstin in »Rusalka«. Konzertante Höhepunkte waren die Neujahrskonzerte »Viva Espana« mit der Neubrandenburgischen Philharmonie unter der Leitung von GMD Sebastian Tewinkel und die biblischen Lieder von A. Dvorak in tschechischer Sprache. Gastengagements führten die Mezzosopranistin u. a. an das Landestheater Innsbruck als Ulrica, an das Theater Ulm als Amneris, nach Cottbus als Leonore in Donizeas »La Favorita« sowie als Eboli. Zudem war sie am Theater Bremen als Jezibaba, in Coburg als die fremde Fürstin in »Rusalka« und als Erda am Staatstheater Kassel zu erleben. Marlene Lichtenberg folgte der Einladung des Nationaltheaters Riga und übernahm dort die Rolle der Carmen. Außerdem gastierte sie als Ulrica am Nationaltheater Sofia und als Zia Principessa in »Suor Angelica« am Theater Lübeck. Im Sommer 2018 feierte Marlene Lichtenberg ihr Debüt als Venus in »Tannhäuser« in der Pariser Fassung. Erste Bühnenerfahrung sammelte die Mezzosopranistin damals als 1. Magd in »Elektra« unter Will Humburg in Catania, als Maddalena in »Rigoletto« in Turin, als Ulrica in »Un Ballo in maschera« unter Peter Dvorsky in Kosice, als Carmen in Liberec und als Fenena in »Nabucco« in Bad Hersfeld. Sie war zudem als Erda, als Waltraute und als 1. Norn am Staatstheater Cottbus zu erleben. Auch gewann sie dort nach ihrer ersten Spielzeit den Nachwuchsförderpreis der Max Grünebaum-Stiftung. Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin ist Marlene Lichtenberg eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. So konzertierte sie u. a. im Konzerthaus Berlin und in der Philharmonie am Gasteig München, in Straßburg, bei den Dresdner Musikfestspielen, bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten.