Mischa Maisky

Foto: Bernard Rosenberg
Foto: Bernard Rosenberg

Als einziger Cellist weltweit studierte Mischa Maisky sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky. In Lettland geboren, in Russland ausgebildet, wurde er nach seiner Repatriierung in Israel weltweit in den großen Konzertsälen empfangen. Er fühlt sich als Weltbürger, seine sechs Kinder wurden in vier verschiedenen Ländern geboren. Exklusiv bei der »Deutschen Grammophon« spielte er bereits fast 40 Aufnahmen mit namhaften Orchestern ein, für die er diverse internationale Auszeichnungen erhielt. Für seine CD »Adagietto« (2018) spielte er mit Ausnahme der Harfe sämtliche Stimmen mit dem Cello selbst ein. Zum 250. Todestag Bachs brachte er im Jahr 2000 in über 100 Konzerten weltweit Bachs Solosuiten zur Aufführung. 2018 feierte Maisky seinen 70. Geburtstag, wurde in Istanbul mit einem Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet und ging zum 50. Mal auf Japan-Tournee, wo er bereits über 400 Konzerte gab. Er ist regelmäßiger Gast auf den größten internationalen Festivals, arbeitete mit Dirigenten wie Leonard Bernstein, Carlo Maria Giulini und Lorin Maazel sowie kammermusikalisch u. a. mit Martha Argerich, Radu Lupu und Lang Lang.