Önay Köse

 
 

Der türkische Bariton Önay Köse hat bereit an vielen der renommiertesten Theater weltweit gearbeitet und debütierte in den wichtigsten Rollen seines Fachs.. Dazu gehören die Titelrolle in Verdis »Rigoletto«, der Müller in »Luisa Miller«, Zurga in »Les Pêcheurs de Perles« und Blaubart in »Blaubarts Burg« sowie Sharpless in »Madama Butterfly«, aus der er gemeinsam mit Jonathan Tetelman und Rihab Chaieb unter der Leitung von Carlo Rizzi für Deutsche Grammophon aufnahm. Önay Köse sang unter anderem an der Canadian Opera Company, der Lyric Opera of Chicago, der Oper Frankfurt, der Oper Köln, der Opéra de Dijon, der Opéra National du Rhin, der Opéra National de Lorraine-Nancy, dem Teatro Municipal de Santiago (Chile) und dem Grand-Théâtre de Luxembourg. Er war außerdem Ensemblemitglied an der Komischer Oper Berlin, wirkte in zahlreichen bedeutenden Produktionen mit und profilierte sich nicht nur als Sänger, sondern auch als Schauspieler. Er war bereit in Rollen wie u. a. Prinz Gremin in »Eugen Onegin«, Sarastro in »Die Zauberflöte«, Lorenzo in »I Capuleti e i Montecchi«, Timur in »Turandot«, Sparafucile in »Rigoletto« und Banco in »Macbeth« zu erleben. Im Konzertbereich sang er mit den Los Angeles Philharmonikern und gab Liederabende im Rahmen des Bard Summerscape Festivals mit verschiedenen russischen Werken und sang das Bass-Solo in Verdis Messa da Requiem mit dem Cäcilienchor in Frankfurt, Beethovens 9. Sinfonie mit dem New York Youth Symphony in der Carnegie Hall, trat in der Alice Tully Hall im Rahmen eines Vocal Arts Recitals der Juilliard School auf und wirkte bei einem Konzert junger Künstler der Salzburger Festspiele mit.

Portrait Önay Köse
Foto: Mete Özere