1. Serenadenkonzert
Foto: Olaf Malzahn

Konzert

1. Serenaden konzert

Piktogramm

»Sommertango« für Streichquartett
Werke von Astor Piazzolla, Heitor Villa-Lobos, Carlos Gardel, u.a.

Inhalt

Astor Piazzolla (1921‑1992)
»Libertango«, »La Muerta del Angel« (Arr. Matteo Del Soldá)
»Tango Ballet« (Arr. Jose Bragato)
»Sommer« aus »Las Cuatro Estaciones Porteñas«

Heitor Villa-Lobos (1887‑1959)
Streichquartett Nr. 1

Carlos Gardel (1890‑1935)
»Por una cabeza« (Arr. Irina Lazaryeva)

Ángel Villoldo (1861‑1919)
»El choclo« (Arr. Matt Naughtin)

Zequinha de Abreu (1880‑1931)
»Tico-Tico no fubá« (Arr. Matt Naughtin)




Im Mittelpunkt des 1. Serenadenkonzerts stehen Werke von Astor Piazzolla, dem argentinischen Komponisten und Bandoneonisten, Erfinder und Großmeister des »tango nuevo«, der die zeitgenössische Vorstellung des Tangos zum Großteil prägte. Piazzollas 100. Geburtstag am 11. März feierten die Musiker:innen des Philharmonischen Orchesters in ihren Online-Videobeiträgen, jetzt aber dürfen sie gemeinsam mit dem Publikum im Hof des Theater Lübeck auf sein Jubiläum anstoßen.
Bei Piazzolas Musik handelt es sich um eine kluge Mischung der Einflüsse aus dem Jazz, argentinischer Volksmusik, dem Barock und der Klassik sowie aus der Neuen Musik, die ihm während des Pariser Studiums bei Nadia Boulanger ans Herz gewachsen war. »Meine Musik gibt zu denken. Denen, die Tango lieben, und denen, die gute Musik mögen«, fasste Piazzolla prägnant die Essenz seiner Musik zusammen. Mehr lesen

Die Orchestermusiker:innen präsentieren eine Auswahl an Piazzollas beliebtesten Werken im Arrangement für Streichquartett, ergänzt durch Werke anderer Komponisten Lateinamerikas. Der feurige erste Satz »Sommer« aus »Las Cuatro Estaciones Porteñas« (Vier Jahreszeiten von Buenos Aires) – dem lateinamerikanischen Gegenstück zu Vivaldis berühmten »Jahreszeiten« – war ursprünglich als selbständiges Werk komponiert und wurde zum Ausgangspunkt des gesamten Zyklus. Dieser Satz wird den Auftakt zu unserem Sommerprogramm bilden. Weniger anzeigen

Besetzung

Dramaturgie Polina Sandler


Violine Tzu-Jen Chou, Vahram Sardaryan
Viola Joo-Hyun Kang
Violoncello Hans-Christian Schwarz


Dauer ca. 1 Stunde, 30 Minuten (keine Pause)