Konzert

3. Kammer­konzert

Werke von Sergei Rachmaninow, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Franz Schubert und Joseph Haydn

Sergei Rachmaninow (1873‑1943)
Streichquartett Nr. 1 g-Moll

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis (1875‑1911)
Kanon in c-Moll für Streichquartett

Franz Schubert (1797‑1828)
Streichquartett Nr. 4 C-Dur D 46

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis
Kanon in D-Dur für Streichquartett

Joseph Haydn (1732‑1809)
Streichquartett D-Dur op. 76 Nr. 5

Das 3. Kammerkonzert stellt im Haus Eden Frühwerke von Sergei Rachmaninow und Franz Schubert einem späten Streichquartett Joseph Haydns gegenüber. Sergei Rachmaninows 1. Streichquartett entstand noch während seiner Studienzeit, ist nur fragmentarisch überliefert und zeichnet sich durch eine hohe romantische Intensität aus. Franz Schubert schrieb sein 4. Streichquartett sogar bereits mit 16 Jahren – erstmals erklang es beim gemeinsamen Musizieren in der Familie, mit Schubert selber an der Bratsche. Dagegen zeigt sich Joseph Haydn in seinem Streichquartett in D-Dur aus den Erdődy-Quartetten, seinem letzten vollendeten Quartettzyklus, als Meister des abgeklärten Humors: Einen seiner schönsten langsamen Quartett-Sätze platziert er hier neben einem geradezu derben Menuett. Zwischen den Quartetten erklingen Kanons von Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, der als einer der bedeutendsten Komponisten (und Maler) Litauens gilt und 1911 im Alter von nur 35 Jahren verstarb.

Die Kammerkonzertreihe wird unterstützt von der Philharmonischen Gesellschaft Lübeck/Lübecker Philharmoniker e. V.

Besetzung

Violine Evelyne Saad, Lucy Finckh
Viola Christian Jonkisch
Violoncello Sigrid Strehler

Pressestimmen

»Intonationsrein und voller Hingabe gingen hier von Evelyne Saad (1. Violine) die stärksten Impulse aus. Besonders beeindruckte ihr Dialog mit der Cellistin Sigrid Strehler, die ihr in nichts nachstand. Im Ausdruck trafen sie den schwärmerischen amoroso-Ton mit den anderen Musikern Lucy Finckh und Christian Jonkisch. […] Die Musiker […] überzeugten im blütenreinen Zusammenspiel. […] Die Zuhörer applaudierten begeistert.«

Lübeckische Blätter