Konzert
8. Kammerkonzert
Johann Sebastian Bach (1685‑1750)
Sonate Es-Dur BWV 1031 (Bearbeitung für Flöte und Harfe)
P. D. Q. Bach (1742‑1807)
Sonata Piccola (Bearbeitung für Flöte und Harfe)
Jean Françaix (1912‑1997)
Cinque Piccoli Duetti für Flöte und Harfe
Nino Rota (1911‑1979)
Sonate für Flöte und Harfe
Jacques Ibert (1890‑1962)
Entr’act für Flöte und Harfe
Ernesto Halffter (1905‑1989)
Serenade a Dulcinea für Flöte, Viola und Harfe
Enrique Granados (1867‑1916)
Goyescas (Bearbeitung für Flöte, Viola und Harfe)
Maurice Ravel (1875‑1937)
Sonatine für Flöte, Viola und Harfe
Der Hirtengott Pan verliebt sich in die Nymphe Syrinx. Sie weist ihn zurück, flieht und lässt sich am Ufer des Ladon in ein Schilfrohr verwandeln. Als Pan sie dort findet, streicht sein Seufzer durch das Röhricht und erzeugt einen Klang, der ihn tief berührt. Er schneidet das Schilfrohr und formt daraus ein Instrument – die erste Flöte. So erklärt der Mythos ihren Ursprung.
Querflöte und Blockflöte zählen zu den ältesten und wandelbarsten Instrumenten überhaupt. Ihr charakteristischer Klang begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden; bereits in der Steinzeit wurden Flöten aus Knochen gefertigt und vermutlich rituell genutzt. Die Querflöte hat ihre Wurzeln in Asien und gelangte über Handelswege nach Europa.
Im 8. Kammerkonzert zeigt sich ihre ganze Vielfalt in der Kombination mit Viola und Harfe: von der schwebenden »Siciliana« aus der Sonate Es-Dur BWV 1031 von Johann Sebastian Bach über die feinsinnigen Cinque Piccoli Duetti von Jean Françaix und die spanisch gefärbten Goyescas von Enrique Granados bis zum verspielten Entr’acte von Jacques Ibert und vielem mehr.
Die Kammerkonzertreihe wird unterstützt von der Philharmonischen Gesellschaft Lübeck / Lübecker Philharmoniker e.V.