Die Grenze in mir
Foto: Felix König

Schauspiel

Die Grenze in mir

Piktogramm

Eine Bürgerbühnen-Produktion mit Lübecker Bürger*innen

In Kooperation mit der Kulturakademie der Vorwerker Diakonie

Wiederaufnahme 14/09/19 | Junges Studio

Inhalt

»Denk-Ort. Spiel-Raum. Mitmach-Kosmos.«

Grenze. Eine Entlehnung des altslawischen Wortes »granî«, die »Ecke«. Oft auch in Verbindung gebracht mit dem germanischen Wort »Granne«. Die »Borste«, der »Stachel«. Im Tierreich schützen Stacheln und Borsten vor Angreifern und Feinden. Und schon sind wir mittendrin. Im Spannungsfeld zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung. Diese Grenze in mir, zwischen dir und mir, zwischen uns und euch. Grenzen ermöglichen Orientierung, stiften Identität, bieten Schutz und Richtlinien, an denen sich die Gesellschaft orientieren kann. Grenzen sind aber auch oft willkürlich, Folge oder Ursache von Konflikten, unüberwindbare Hürden für das Leben vieler Menschen. Das Besondere wird sein, dass wir bei dieser Produktion nicht vom Besonderen sprechen werden. Wir wollen raus aus den Nischen. Rein ins Leben.

Besetzung

Inszenierung / Ausstattung Frieda Stahmer
Dramaturgie Knut Winkmann
Licht Finn Heine


Mit Conni Appel, Inge Dencker, Paula Goldberg, Ingeborg Gundelach, Katharina Haase, Susanne Kabel, Birgit Klingelberg-Lühr, Franziska Koschmidder, Pauline Lingens, Karola Posth, Dörte Purschke-Folz, Sonja Schmilewski, Vivien Stüben, Anna-Magdalena Walther, Christine Winckler, Karl-Heinz Dencker, Marvin Laske, Thorsten Schröder, Benedikt Roßmeier


Dauer ca. 50 Minuten (keine Pause)

Pressestimmen

»Ein einstündiges Stück mit sehr viel Tiefgang und Fragen, gespielt von Menschen ohne schauspielerische Ausbildung [...]. Mit einem schlichten Bühnenbild und einer minimalen Handlung – dafür aber mit evozierten Bildern, die umso facettenreicher sind. Die Dialoge und Gegenüberstellungen sind teils musikalisch unterlegt und behandeln die typischen Themen des Lebens wie Krankheit, Geldnot, Arbeit, Mitgefühl und Menschlichkeit – sehr gekonnt inszeniert, gerade vor dem Hintergrund, dass das Team, das seit gut einem Jahr für dieses Stück probt, kein professionelles ist. [...] Ein Stück, das ironisch, rührend und anregend zugleich ist. [...] ›Die Grenze in mir‹ leistet einen großen Beitrag dazu, vor allem ist das Stück ein tolles Ergebnis für eine funktionierende Gemeinschaft – wenn man nur die inneren Barrieren überwindet.«


Lübecker Nachrichten