Musiktheater

Le nozze di Figaro

Piktogramm

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart (1756‑1791)
Libretto von Lorenzo Da Ponte (1749‑1838)

Uraufführung 1786 in Wien

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere 06/03/21 | Großes Haus

Inhalt

»Diesen Tag der Leiden, der Verrücktheiten und Tollheiten in Zufriedenheit und Freude zu beschließen, ist nur die Liebe fähig.«

Figaro und Susanna wollen heiraten. Die Hochzeit steht unmittelbar bevor, doch bevor sie ihr Glück wirklich ausleben können, sind noch einige Hindernisse zu überwinden. Der lüsterne Graf Almaviva, bei dem Figaro, ehemals »Barbier von Sevilla«, als Kammerdiener angestellt ist, ist seiner Ehe mit der Gräfin Rosina schnell überdrüssig geworden und bedauert, das zweifelhafte »Recht der ersten Nacht« vorschnell aufgegeben zu haben. Sein Versuch, Susanna zu umwerben, bleibt nicht der einzige Stolperstein auf dem Weg zur Hochzeit, auch der Arzt Bartolo und seine eifersüchtige Haushälterin Marcellina mischen sich ein und es beginnt ein Spiel voller Lügen, Intrigen und unerwarteter Wendungen. Mehr lesen

»Le nozze di Figaro« wird von vielen als die schönste und perfekteste aller Opern angesehen. Komplexe zwischenmenschliche Beziehungen stehen im Zentrum der 1786 in Wien uraufgeführten ersten Zusammenarbeit von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) und Librettist Lorenzo Da Ponte (1749–1838). Als Textvorlage diente »Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais (1732–1799), seinerseits schon die Fortsetzung seines vielfach vertonten Theaterstücks »Der Barbier von Sevilla«. Emotionale Abhängigkeit, Schlauheit, Zorn, Arroganz, Melancholie: Mozart und Da Ponte machen die Tiefen der menschlichen Seele sicht- und hörbar und schreiben jeder Figur eine andere dieser Charaktereigenschaften zu. So wird klar, dass sich mitunter nur bei demjenigen die Liebeswunden heilen lassen, der bereit ist, seine Verletzlichkeit offen zu zeigen. Das Spiel von Liebe und Zufall, die Verletzlichkeit der menschlichen Seele: Auch über 230 Jahre nach der Uraufführung bleibt das Thema brandaktuell.

Mit Stephen Lawless konnte ein international renommierter Regisseur gewonnen werden, der sich nun bereits zum siebten Mal mit diesem wohl unauserzählbaren Stoff beschäftigen wird. Weniger anzeigen

Besetzung

Musikalische Leitung Stefan Vladar
Inszenierung Stephen Lawless
Ausstattung Ashley Martin-Davis


Termine | Karten


Sa 06/03/21 | 19.30 Uhr Premiere

Großes Haus

Musikalische Leitung Stefan Vladar

Eine alternative Produktion ist in Planung sollte diese angekündigte Produktion wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht stattfinden können.