Schauspiel

My Home­town

Ein Bruce Springsteen-Liederabend

Er ist einer der ganz Großen der amerikanischen Rockmusik: Oscar- und Tony-Award- Preisträger, 20-facher Grammy-Preisträger – und mehr als 60 Millionen verkaufter Alben machen aus ihm einen der erfolgreichsten Musiker überhaupt. Seine mal melancholischdüsteren, mal kraftvoll-erdigen Lieder haben weltweit eine riesige Fangemeinde erobert. Immer wieder spiegeln sich auch autobiographische Elemente in den Songs: sein schwieriges Verhältnis zum Vater, seine Herkunft aus der Arbeiterklasse, aber auch gesellschaftliche Themen wie die Landflucht in den USA oder der alltägliche Rassismus in der Provinz. Seine Erfahrungen in Kindheit und Jugend – aufgewachsen in einer Kleinstadt in New Jersey, in einem Elternhaus, das geprägt war durch den cholerischen Vater, der es nicht schaffte, ein emotionales Verhältnis zu seinen Kindern aufzubauen, – fließen in seine Songs ein. Mit einer Mischung aus Wut, der Sehnsucht nach Ausbruch und Freiheit, aber auch mit wehmütiger Nostalgie beschreibt er seine Wurzeln und drückt gleichzeitig das aus, was den »kleinen Mann« von der Straße beschäftigt. In »My Hometown« etwa singt er über den Niedergang seiner Heimatstadt, von leerstehenden Geschäften, Gewalt und Arbeitslosigkeit. Er erzählt von gescheiterten Existenzen, von verlorenen Träumen und trotzigem Aufbegehren. Seine Songs handeln von Leben und Tod, Freundschaft, Familie, Idealismus, dem American Dream und Heimatlosigkeit – und sie bilden den psychischen Zustand einer Nation ab.

Will Workman, den Bruce Springsteen schon seit seiner Jugend begleitet, wird die Songs dieses Ausnahmekünstlers in den Arrangements von Willy Daum auf die Bühne bringen. Besonders fasziniert ihn die Vielschichtigkeit des Musikers, wie er als großartiger Geschichtenerzähler in seinen Songs ganze Lebenswelten erfindet.

Besetzung

Szenische Einrichtung Catrin Mosler
Konzeptionelle Mitarbeit Pit Holzwarth
Musikalische Leitung & Arrangements Willy Daum
Licht Falk Hampel
Ton Torben Schlicht
Bruce Springsteen Will Workman
My  Home ­ town
Foto: Falk von Traubenberg
Kammerspiele

Dauer: ca. 1 Stunde, 15 Minuten (keine Pause)

Pressestimmen

»Umjubeltes Bruce-Springsteen-›Late Night Special‹ am Theater Lübeck. Erst nach drei Zugaben wollte das euphorisierte Publikum die vier Künstler des Bruce-Springsteen-Liederabends von der Bühne […] lassen. […] Es lag Partystimmung in der Luft. […] Workman [...] bewies einmal mehr auch sein musikalisches Können. Er sang nicht nur aus vollem Hals, sondern bespielte auch die Geige, die Akustik-Gitarre und die Mundharmonika. An weiteren Instrumenten begleiteten [...] Willy Daum, Peter Imig sowie Jonathan Göring am Schlagzeug. […] Workman interpretierte die Musik […] auf seine eigene Weise, als Hommage an einen großen Rockmusiker, den er persönlich verehrt. Und er schaffte es damit, das Publikum zu berühren. [...] Es machte Spaß, diesen Musikern zuzuhören und zuzusehen – ob bei der gefühlvollen Ballade ›The River‹ oder bei aufsässigen Titeln wie ›Thunder Road‹ und ›Born to run‹. Zu Recht überschüttete das Publikum die Künstler (Konzeptionelle Mitarbeit: Pit Holzwarth, Szenische Einrichtung: Catrin Mosler) mit Jubel und Applaus im Stehen.« 

Lübecker Nachrichten

»Als ›Liederabend‹ ist es angekündigt und unter dieser Bezeichnung eine maßlose Untertreibung. Vier grandiose Musiker sind auf der Bühne versammelt […] Gemeinsam mit dem musikalischen Leiter und Arrangeur Willy Daum (Keyboard, Akkordeon, Mundharmonika), Jonathan Göring (Perkussion), Peter Imig (Bass, Banjo, Geige) begibt sich Workman auf die Spuren eines Suchenden. Dass er prima bei Stimme und bei Instrumenten ist, versteht sich im Lübecker Schauspielensemble nahezu von selbst. Direktor Pit Holzwarth, am Springsteen-Programm konzeptionell beteiligt, hat eine hochmusikalische Truppe parat. Wer ›The Boss‹ mimt, muss – natürlich – Gitarre spielen; Workman mischt aber auch mit Geige und Mundharmonika mit. Zwischen szenisch umgesetzten, dichten Wortbeiträgen zum Werden und Leben des Superstars sind rund ein Dutzend Songs zu hören: ›The Rising‹ darunter, ›Growin‘ Up‹, ›Lucky Town‹, das titelgebende ›My Hometown‹. […] Das [Publikum] jedenfalls zeigt sich bei der Premiere berauscht vom Gebotenen und erarbeitet sich mit Standing Ovations drei Zugaben.« 

shz

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