Neil Young – Journeys through Past and Future
Foto: Thorsten Wulff

Schauspiel

Neil Young
Journeys through Past and Future

Piktogramm

von Pit Holzwarth

Uraufführung

Uraufführung 06/05/22 | Kammerspiele

Inhalt

»It’s better to burn out than to fade away.«

Brillant und genial, schwierig und unberechenbar: Neil Young ist einer der letzten Titanen der Rockmusik. Mit 42 Studioalben, diversen Livealben und über 25 Millionen verkauften Tonträgern kann der kanadische Musiker gleichzeitig auch auf eine überaus erfolgreiche Karriere zurückblicken. Von Rock ’n’ Roll bis Folk, von Country, Blues und Grunge bis Techno – kreativ und neugierig auf verschiedene Ausdrucksformen erfindet er sich immer wieder neu. Mit seiner hohen Stimme und seiner unverwechselbaren Gitarrentechnik ist er neben Bob Dylan und Joni Mitchell vielleicht einer der einflussreichsten Rockmusiker aller Zeiten. Er hat mit großen Bands zusammengespielt und sie inspiriert: Crosby, Stills, Nash & Young, Crazy Horse, Joni Mitchell, Sonic Youth, Nick Cave und Pearl Jam. Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert sich Neil Young auch gesellschaftspolitisch: Er setzt sich für die Verbesserung der Lage der First Nations ein, wendete sich gegen Monsanto und Donald Trump und unterstützte seine Frau Pegi bei der Gründung einer Schule für Kinder mit Behinderung. Neil Young blieb selbst nicht von Schicksalsschlägen verschont: Die Erkrankung an Kinderlähmung, die Scheidung der Eltern, sein Leiden an Epilepsie und Diabetes und der Verlust des Vaters prägten schon früh seine Entwicklung: »The punches came fast and hard« singt Neil Young in seinem autobiographischen Song »Don’t Be Denied«. Wer ist dieser kompromisslose und unkonventionelle Musiker? Mehr lesen

Was hat er uns zu sagen? Regisseur und Autor Pit Holzwarth macht sich auf die Suche nach einem musikalischen Helden der Gegenwart. In den letzten 15 Spielzeiten hat er in über zehn Produktionen für das Leben und Wirken großer Musiker:innen eine poetische Form gefunden und ein ganz neues Genre kreiert. In seiner letzten Inszenierung als Schauspieldirektor fragt er sich einmal mehr: Was kann Kunst bewirken? Und warum brauchen wir die Freiheit und die entgrenzenden Wärmeströme der Musik? Weniger anzeigen

Besetzung

Inszenierung/Musikalische Konzeption Pit Holzwarth
Ausstattung/Video Werner Brenner
Musikalische Leitung Willy Daum
Licht Daniel Thulke
Dramaturgie Katrin Aissen






Dauer ca. 3 Stunden, 15 Minuten (eine Pause)

Termine | Karten


Fr 27/05/22 | 20.00 Uhr

Kammerspiele

Ausverkauft

Mo 06/06/22 | 18.30 Uhr

Kammerspiele

Ausverkauft

Fr 10/06/22 | 20.00 Uhr

Kammerspiele

Ausverkauft

So 19/06/22 | 18.30 Uhr Zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Kammerspiele

Ausverkauft

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Pressestimmen

»Die famose Band um […] Willy Daum spielt in einem […] Indianerzelt […]. […] Davor agiert ein Ensemble mit einer Energie und Tiefe, dass es eine Art hat. Astrid Färber, Susanne Höhne, Vasiliki Roussi, Andreas Hutzel, Johannes Merz, Henning Sembritzki und Will Workman spielen alle Rollen und werfen sich die Texte zu, was die Spannung hoch hält. Die Frauen machen aus ›Cortez the Killer‹ einen der vielen Höhepunkte des Abends […]. Es geht ihnen allen um viel, das ist zu spüren. […] Für Pit Holzwarth ist es die letzte Inszenierung als Schauspielchef […]. […] Als sein Stück […] endet, steht das Publikum und jubelt und applaudiert minutenlang, bis es […] zwei Zugaben erhält. Ein großer Abschied. Ein großer Abend. Hingehen.« 


Lübecker Nachrichten

»Vier Schauspieler, drei Schauspielerinnen, eine fünfköpfige Band, 21 Songs in mehr als drei Stunden, die wie im Flug vergehen. Es ist eine Reise durch die Lebensgeschichte des heute 76 Jahre alten Neil Young und eine durch die Musikgeschichte. Dafür hat Holzwarth einmal mehr ein Dreamteam versammelt. In Anspielung auf Youngs Heimat Kanada hat Werner Brenner, einer von Holzwarths Herzensausstattern, ein Tipi auf die Bühne gestellt, in dem die Band um Holzwarths Herzensarrangeur Willy Daum platziert ist. Davor singen, spielen, musizieren mit Astrid Färber, Susanne Höhne, Andreas Hutzel, Johannes Merz, Vasiliki Roussi, Henning Sembritzki und Will Workman die sieben besten Stimmen des Lübecker Schauspiels. Das will etwas heißen, denn Holzwarth hat in seinen 16 Jahren als Spartenchef für ein Team gesorgt, das musikalisch wie darstellerisch überzeugt. Neil Young indessen ist eine gewaltige Herausforderung. Nicht nur seiner einzigartigen, hohen Singstimme wegen. [...] Da ist der politische Mensch Neil Young, der u.a. für die Situation der First Nations, gegen den Chemiekonzern Monsanto, für kleine landwirtschaftliche Betriebe, gegen Sandölabbau, für Kinder mit Handicaps eintritt. Und auch das ist Neil Young: Als Fünfjähriger erkrankt er an Kinderlähmung, die Scheidung seiner Eltern traumatisiert ihn geradezu, er leidet an Epilepsie und Diabetes, bei seinen beiden Söhnen wird Zerebralparese diagnostiziert. All das fließt ein. ›Like a Hurricane‹ oder ›Cortez the Killer‹ tauchen im Programm auf, aber auch viele weniger bekannte Songs. [...] Das Publikum reißt es am Ende der Uraufführung aus den Sitzen, es bekommt als Dank zwei Zugaben. ›Like a Hurricane‹ tobt es schließlich noch einmal über die Bühne. Ein grandioses Finale, auch für Holzwarth als Schauspielchef.«


shz

»›Neil Young - Journeys through Past and Future‹ ist ein musikalisches Porträt bei dem nicht nur die Fans auf ihre Kosten kommen.«


NDR Kultur