Neujahrskonzert
Foto: Wolfgang Maxwitat

Konzert

Neujahrs konzert

Piktogramm

Klassisches Wiener Programm
Werke von Johann Strauss (Sohn), Josef Strauss und Franz von Suppé

Extrakonzert

Inhalt

Franz von Suppé (1819-1895)
Ouvertüre zu »Dichter und Bauer« (1846)

Johann Strauss (1825-1899)
»Tausend und eine Nacht« op. 346 (1871)
»Egyptischer Marsch« op. 335 (1869)
»Unter Donner und Blitz« op. 324 (1868)

Josef Strauss (1827-1870)
»Sphärenklänge« op. 235 (1868)

- Pause -

Johann Strauss (1825-1899)
Ouvertüre zu »Die Fledermaus« (1874)

Josef Strauss (1827-1870)
»Aus der Ferne« op. 270 (1869)

Johann Strauss (1825-1899) und Josef Strauss (1827-1870)
»Pizzicato-Polka« op. 234 (1869)

Josef Strauss (1827-1870)
»Die Libelle« op. 204 (1866)

Johann Strauss (1825-1899)
»Tritsch-Tratsch-Polka« op. 214 (1858)
»Frühlingstimmen Walzer« op. 410 (1883)




Was bringt das neue Jahr 2020? So viel ist sicher: Am 1. Januar 2020 eröffnet Wien eine musikalische Traum-Zweigstelle in der Hansestadt Lübeck – am Ufer der Trave in der Musik- und Kongresshalle. Ein Traum von bewegten, bewegenden Zeiten eines imaginären »Wien« liegt für einige beglückende Stunden an der Trave. Trave, Wakenitz und ihre Wasserlandschaften werden ja manchmal auch »Amazonas« genannt. Nun mengt sich auch ein wenig imaginäre »Donau« in die mit Land- und Wasserwegen vielfältig verflochtene Landschaft des Nordens. Mehr lesen

Der Wiener Walzer setzt Menschen in Bewegung und ist ein Fortbewegungsmittel, mit dem sich vor Ort – wo auch immer – große Reisen machen lassen. Gedanken und Gefühle nehmen Fahrt auf mit Musik aus Wien! – Wohin auch immer: vor allem in ein frohes neues Jahr 2020.

Der gebürtige Wiener Stefan Vladar lädt das Publikum ein auf einen musikalischen Streifzug durch seine Heimat und bringt für einen Abend geballte österreichische Walzer- Traditionen in den hohen Norden!

So wie Lübeck und die Region vielfältig mit Meeren, Flüssen, ganz anderen Menschen und Landschaften in aller Welt und aus aller Welt verflochten sind, so ist »Wien« auch eine der zahlreichen Chiffren, die sich im Konzert-Spielplan 2019/20 entdecken lassen. Erinnerungsstark, geistesgegenwärtig und sinnlich gewinnend sind die Werke im Konzertspielplan 2019/20. Und Wien war ein Lebensmittelpunkt für Komponisten wie Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler und Alexander Zemlinksky, deren Werke in den Sinfoniekonzerten erklingen. Zu den Glanzzeiten gelebter Vielfalt wurde dort so gewinnend Musik gemacht wie nur an wenigen anderen Orten auf Erden. Die Sinfoniekonzerte stiften ebenso wie das Neujahrskonzert zu Reisen in Gedanken an.

Im Anschluss an das Neujahrskonzert ist das Publikum herzlich eingeladen zu einem Sektempfang in der Rotunde! Weniger anzeigen

Besetzung

Dirigent Stefan Vladar


Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck



Pressestimmen

»Glänzende und glitzernde Musik, großartig dargeboten von den Lübecker Philharmonikern [...]. Die Chemie zwischen Generalmusikdirektor und Musikern scheint zu stimmen – wann hat man dieses Orchester jemals mit einer solchen Piano-Kultur gehört? Allein dies ist eine große Leistung, die längst nicht jeder Klangkörper zustande bringt. Insgesamt ein großartiger Abend, der vom Publikum frenetisch beklatscht wurde. [...] Schön war's, ganz einfach schön und beglückend. Vor allem aber hat der erste Konzertabend des Jahres 2020 Lust gemacht auf weitere musikalische Höhepunkte mit diesem Orchester und seinem fabelhaften Leiter.«


Lübecker Nachrichten

»Die Mischung aus schwungvoller Frische und pfeffriger Dynamik mit humorvollen Einlagen machte dieses Neujahreskonzert aber zu weit mehr als nur einem Schmankerl.«


Der Opernfreund

»Mit der Ouvertüre zu ›Dichter und Bauer‹ von Franz von Suppé begann der Reigen, und hier war schon vieles von dem zu hören, was den Reiz des Abends ausmachte: Vierviertel- und Dreivierteltakt, Cello-Solo, vor allem mitreißender Wiener Schwung und schmeichelnde Walzerseligkeit. [...] Schön ausgeleuchtet wurden die Themen der ›Fledermaus‹-Ouvertüre, der einzigen Strauß-Operette, die es regelmäßig in die großen Opernhäuser schafft. Funkensprühend erklangen die Polkas, und den berühmten Frühlingsstimmen-Walzer kann man ohne Koloratursopran genießen.«


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