NIGHT & DAY
Foto: Olaf Malzahn

Musiktheater

NIGHT & DAY

Piktogramm

Cole Porter - Up and down Broadway
von Michael Wallner
Musik und Songtexte von Cole Porter (1891‑1964)

In deutscher und englischer Sprache

Wiederaufnahme 15/09/21 | Großes Haus

Inhalt

»Aber nein, Kinder, so geht es nicht. Wie oft habe ich euch das gesagt: Es muss unterhalten. Es ist eine Liebesgeschichte, unkonventionell, aber ehrlich.«

Cole Porter ist einer der populärsten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Praktisch alle großen Gesangsinterpreten haben seine Hits gesungen und interpretieren sie noch heute neu: »I've got you under my skin«, »Night and Day«, »Begin the Beguine« und hunderte mehr. Trotzdem ist Cole Porter auf deutschen Bühnen selten zu hören, weil kaum ein Stück (bis auf »Kiss me Kate«) von ihm gespielt wird. Sein Leben pendelte zwischen Reichtum, Erfolg, verborgener Homosexualität und schwerer Krankheit; ein Biografie-Musical über Cole Porter wäre einfach. Mehr lesen

Lübeck nähert sich Cole Porter anders, mit einer Hommage, nicht nur an den Komponisten, sondern auch an den brillanten Textdichter, der mit klugen, witzigen und frivolen Texten gesellschaftliche Konventionen durchbricht und den Menschen mit Text und Musik die Freiheit des Denkens, Fühlens und vor allem des Liebens bietet. Unsere Bühne ist der Broadway. Ein neues Programm wird einstudiert, mit all dem Irrsinn, den eine solche Situation mit sich bringt: Chaos, Irrwitz und Konflikt. Aus jedem Streit wird ein Song, aus jeder Niederlage ein Finale, jedes Gefühl gibt Anlass für einen Tanz. (Michael Wallner) Weniger anzeigen

Besetzung

Musikalische Leitung Stefan Vladar
Inszenierung Michael Wallner
Bühne Heinz Hauser
Kostüme Aleksandra Kiça
Choreographie Andrea Danae Kingston
Musikalische Arrangements Sven Klammer
Licht Falk Hampel
Dramaturgie Polina Sandler


Bill de Bill Steffen Kubach
Jesobel Morales / Trouble Desaster Evmorfia Metaxaki
Eddie Pryce / Mr. BIG Gerard Quinn
Invisible Dolly / Angel / Betsy Sara Wortmann
Cole / Raoul Garcia Daniel Schliewa
Hermann / Rick Ripley Rudolf Katzer


Chor des Theater Lübeck

Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck



Dauer ca. 1 Stunde, 20 Minuten (keine Pause)

Termine | Karten


Do 14/10/21 | 19.30 Uhr

Großes Haus

Musikalische Leitung Stefan Vladar
Bill de Bill Steffen Kubach
Jesobel Morales / Trouble Desaster Evmorfia Metaxaki
Eddie Pryce / Mr. BIG Gerard Quinn
Invisible Dolly / Angel / Betsy Sara Wortmann
Cole / Raoul Garcia Daniel Schliewa
Hermann / Rick Ripley Rudolf Katzer

Chor des Theater Lübeck

Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck


Fr 22/10/21 | 19.30 Uhr

Großes Haus

Musikalische Leitung Alexander Winterson
Bill de Bill Steffen Kubach
Jesobel Morales / Trouble Desaster Evmorfia Metaxaki
Eddie Pryce / Mr. BIG Gerard Quinn
Invisible Dolly / Angel / Betsy Sara Wortmann
Cole / Raoul Garcia Daniel Schliewa
Hermann / Rick Ripley Rudolf Katzer

Chor des Theater Lübeck

Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck


So 31/10/21 | 18.00 Uhr

Großes Haus

Musikalische Leitung Stefan Vladar
Bill de Bill Steffen Kubach
Jesobel Morales / Trouble Desaster Evmorfia Metaxaki
Eddie Pryce / Mr. BIG Gerard Quinn
Invisible Dolly / Angel / Betsy Sara Wortmann
Cole / Raoul Garcia Daniel Schliewa
Hermann / Rick Ripley Rudolf Katzer

Chor des Theater Lübeck

Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck


Pressestimmen

»Eine von Stefan Vladar musikalisch geleitete und von Michael Wallner inszenierte und genussvoll zelebrierte Hommage an den US-Komponisten und Liedtexter Cole Porter. (…) Eine Portion Cole-Porter-Biografie mischt sich mit einer Kelle Theater-im-Theater-Spiel (…) Komik gesellt sich zu Tragik. (…) Steffen Kubach gibt ihn (Bill de Bill) mit Hingabe. Überhaupt ist die Besetzung exquisit. Evmorfia Metaxaki überrascht als berechnende Diva, Gerard Quinn gibt den Fels im Meer des Wahnsinns, Daniel Schliewa ist als der aufstrebende Komponist Cole zu erleben und Sara Wortmann setzt mit einer guten Schippe Dreck in der Stimme die Würze zu. Dann wieselt da noch ein ›Rudolf Katzer‹ über die Bühne, der sich keine Mühe gibt, die Ähnlichkeit mit seinem alias Wallner zu verbergen. Mit ihm ist ein Meister der Unterhaltung am Werk. (…) Das Publikum ist hin und weg.« 


shz

»Mit der Cole-Porter-Musikrevue ›NIGHT & DAY‹ begeisterte das Theater sein Publikum (…) In einer locker gefügten bunten Show des österreichischen Autors und Theaterregisseurs Michael Wallner kam mit ›NIGHT & DAY‹ ein abwechslungsreiches Theatererlebnis auf die Bühne. (…) Gute Laune verbreiteten auch die Sängerinnen und Sänger des Abends, die ein geschlossenes Ensemble bildeten. Dabei glänzten die gestandenen Opernsänger nun als Musical-Darsteller mit Spielfreude und hinreißendem Gesang: Steffen Kubach, Evmorfia Metaxaki und Gerard Quinn seien hier stellvertretend genannt. Und auch der Chor des Theaters Lübeck (Einstudierung: Jan-Michael Krüger) wie auch das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck unter dem Generalmusikdirektor Stefan Vladar sorgten mit Hingabe und Enthusiasmus für einen begeisternden Theaterabend.«


Lübecker Nachrichten

»Als Rückkehr in die Spielpraxis funktioniert der Abend. Weil er daran erinnert, was einem gefehlt hat: Entertainment, Spaß, Unkonventionalität.« 


Falk Schreiber, Hamburger Abendblatt

»Endlich: nach mehr als einem halben Jahr bot das Theater Lübeck eine neue Produktion, mit »NIGHT & DAY« als Titel und nach Songs von Cole Porter. Etwas von Broadway-Stimmung wollte man bieten. Sie mischte sich mit der Hochstimmung, dass das Große Haus wieder bespielt wurde. (…) Der wichtigste Grundstoff waren die Songs. Viele hatte Porter komponiert, für eigene Stücke oder für die von anderen. Sie showmäßig darzubieten war mit den drei munteren Porter Girls (Choreografie: Andrea Danae Kingston), den zwar weniger opulenten, dafür geschickt genutzten Kostümen und Bühnenarrangements (Aleksandra Kica und Heinz Hauser) durchaus sehenswert. Hörenswert dazu das musikalische Gewand, das Sven Sandler dem Philharmonischen Orchester und dem (…) Kleinchor mit seinen Arrangements verpasste. GMD Stefan Vladar zeigte sich auch in diesem Genre als ein umsichtiger ›Motivator‹ mit wunderbaren Momenten wie in der ›Beguine‹ oder im Finale.«


unser Lübeck

»So war die Premiere von ›NIGHT & DAY‹ federleicht und amüsant. (…) Der Applaus war frenetisch. Zu Recht! Theater Lübeck: Du hast alles richtig gemacht! Wir sind alle schwach und leer nach den vielen Monaten der Pandemie. Ihr habt Funken gesprüht!«


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