Patti Smith: Wahrheit ist in allen Dingen
Foto: Falk von Traubenberg

Schauspiel

Patti Smith:
Wahrheit ist in allen Dingen

Piktogramm

Ein Liederabend über Patti Smith
von Pit Holzwarth

Uraufführung

Wiederaufnahme 04/10/19 | Kammerspiele

Inhalt

»Jesus died for somebody’s sins but not mine.«

Punkrockerin, Lyrikerin, Performance-Künstlerin, Malerin und Fotografin – Patti Smith hat mit ihren mal düster-unergründlichen, mal lyrisch-melancholischen, mal punkig-wilden Songs nicht nur ganze Generationen begeistert, sondern auch ein radikales, kompromissloses Leben jenseits von bürgerlichen Moralvorstellungen gelebt: Mehr lesen

Mit nichts als dem Geld für das Ticket, einem kleinen karierten Köfferchen und der Hoffnung, dass in ihr eine Künstlerin stecke, macht sich die 20-Jährige auf den Weg in die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten – New York! Sie lernt den jungen Künstler Robert Mapplethorpe kennen, mit dem sie eine leidenschaftlich-abgründige Liebes- und Freundschaftsbeziehung verbindet – von ihm stammen auch zahlreiche Motive, die Patti Smith für spätere Plattencover verwendet – und beginnt ihre von der Beat-Generation, von Arthur Rimbaud, Bob Dylan, Jim Morrison und den Rolling Stones beeinflussten Gedichte zu veröffentlichen. Es folgen erste Songs und Plattenaufnahmen. Und auch wenn Patti sich zunächst eher als Lyrikerin sieht, hat ihre Musik einen durchschlagenden Erfolg. Sie taucht ein in die New Yorker Subkultur der 70er-Jahre und wird zur Ikone und zum Vorbild der englischen und amerikanischen Punk- und New Wave-Bewegung. Ihrem künstlerischen Rückzug in den 80er-Jahren folgt ein Comeback in den 90er-Jahren. Im Jahr 2007 wird sie in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen und zuletzt beeindruckte sie mit ihrem berührenden Auftritt bei der Nobelpreisübergabe für ihren Freund Bob Dylan.

Pit Holzwarth, dessen Inszenierungen über Musiker und Poeten wie Leonard Cohen, Jim Morrison, Rio Reiser und Edith Piaf für Furore sorgten, präsentiert uns in seinem Liederabend bewegende, raue, melancholische, kraftvolle und unvergessliche Songs der »Godmother of Punk«. Weniger anzeigen

Besetzung

Inszenierung Pit Holzwarth
Ausstattung Werner Brenner
Musikalische Leitung / Arrangements Willy Daum
Dramaturgie Katrin Aissen
Licht Georg Marburg






Dauer ca. 2 Stunden, 40 Minuten (eine Pause)