Musiktheater

Sing mich um den Verstand!

Operetten- und Musical-Revue

Die Revue präsentiert u. a. Nummern aus dem Filmmusical »Mary Poppins« (Richard Sherman), den Opern »Die verkaufte Braut« (Bedřich Smetana) und »Hoffmanns Erzählungen« (Jacques Offenbach), den Operetten »Im weißen Rössl« (Ralph Benatzky), »Die lustige Witwe« (Franz Lehár), »Cagliostro in Wien« (Johann Strauß), »La Périchole« (Jacques Offenbach) sowie aus den Musicals »West Side Story« (Leonard Bernstein), »South Pacific« (Richard Rodgers), »Mademoiselle Modiste« (Victor Herbert), »Cinderella« (Richard Rodgers), »Candide« (Leonard Bernstein) und »Sweeney Todd« (Stephen Sondheim).

 

London, Paris, Peking, New York,
Libyen, Sizilien, Prag und Wien,
Salzburg, Krakau, Rom und Berlin,
Wie soll das funktionieren?

Mary, Hanna, Lisa, Maria,
Giuditta, Carlotta, Saffi und Laura,
Gabriele, Josepha, Laya und Luna,
Das kann nur eskalieren!

Bert, Danilo, Hans und Tony,
Octavio, Erminio und Barinkay,
Leopold, Symon, Lilo und Steppke,
Die werd'n sich echauffieren!

Blasiertheit, Dünkel, Neid und Hass,
Raublust, Krieg, Lug und Betrug,
Eifersucht und Hinterlist
Da kann man nur verlieren!

Und die Reise auf den Mond
Verläuft nicht wie gewohnt,
Doch grade deshalb werden wir
Uns köstlich amüsieren!

Sing mich um den Verstand!
Den Vollbesitz der Geisteskräfte kann ich nicht ertragen
Sing mich um den Verstand
Und höre auf, mich nach dem Sinn des Daseins zu befragen
Sing mich um den Verstand
Das Leben ist doch nur ein schlechter Scherz!
Drum lass uns ins Theater geh'n
Und die verrückte Welt beseh'n,
Dann lacht es, unser Herz!

Sing mich um den  Verstand!
Foto: Lutz Roeßler
Premiere 25/09/22 · Großes Haus

Dauer: ca. 1 Stunde, 50 Minuten (eine Pause)

Pressestimmen

»Ein glanzvoller Abend voller schöner Stimmen und wunderbarer Melodien, an dem man fast zwei Stunden lang die Seele baumeln lassen kann. Die Revue […] macht’s möglich. […] Laila Salome Fischer bestach durch ihre Darstellungskunst ebenso wie durch ihre warm timbrierte, volle Mezzo-Stimme. Das Duett mit Evmorfia Metaxaki rührte zu Tränen, beide Stimmen verschmolzen auf das Feinste miteinander – das war einer der Höhepunkte des Abends […]. Ganz wunderbar auch das Duett von Nataliya Bogdanova und Gustavo Mordente Eda: Ihre Interpretation […] wurde stürmisch bejubelt. […] Am Ende war der Jubel groß, das Publikum erklatschte sich zwei Zugaben.«

Lübecker Nachrichten

»Hits und Ohrenschmeichler […] sind zu hören. Zu hören? Ach was, zu erleben! Nicht nur die Solistinnen und Solisten singen das Publikum um den Verstand, sondern zeigen auch herzerfrischende Spielfreude […]. Das Publikum ist hingerissen […]. Begeisterter Schlussapplaus […].«

Lübeckische Blätter

»Dieses Potpourri aus berühmten und weniger bekannten Stücken zaubert schlichtweg gute Laune, spielt zuweilen mit starken Emotionen und bricht sie dann komödiantisch wieder. […] In der Revue dürfen die Solistinnen und Solisten des Hauses, aber auch die hochtalentierten jungen Kräfte aus dem Opernstudio brillieren, unterstützt vom bewährten Chor des Theaters unter Jan-Michael Krüger und selbstverständlich dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung von Paul Willot-Förster. Dessen Niveau entspricht ganz dem gesanglichen, das Orchester spielt schwungvoll, schmissig und leidenschaftlich. […] Bis zum Schluss wird deutlich, mit welcher Freude alle Mitwirkenden zum Gelingen dieses wundervollen Abends beitragen.«

Klassik begeistert

»Rhythmisch pointiert, gefühlvoll mit einer herrlichen Engführung der Stimmen, begeisterte das Ensemble […]. Ein insgesamt sehr gelungener Abend mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung von Paul Willot-Förster, der in den Gesangsszenen für einen schönen Orchesterklang sorgte. Großartig zudem der Chor des Hauses.«

Ihr Opernratgeber

»Daraus machen in kurzweiligen zwei Stunden beste Unterhaltung: ein gutgelauntes Ensemble, der bewegungsfreudige Chor und das auf der Bühne platzierte, geschmeidige Philharmonische Orchester – alle angefeuert vom sicher aus den Partituren schöpfenden Zweitem Kapellmeister Paul Willot-Förster. […] Aus den insgesamt zwanzig Nummern betört vor der Pause noch Yoonki Baek […], amüsieren Friederike Schulten und Laila Salome Fischer […] und berühren Nataliya Bogdanova und Gustavo Mordente Eda […]. Reicher Beifall belohnte alle, inclusive Chordirektor Jan-Michael Krüger, Kostümbildnerin Miriam Aksoy und Inszenator Bernd Reiner Krieger.«

HL-live