Solaris
Foto: Olaf Malzahn

Schauspiel

Solaris

Piktogramm

Ein Live-Hörspiel nach dem Roman von Stanisław Lem
mit jungen Erwachsenen

Spielclub

Für Jugendliche ab der 10. Klasse

Premiere 03/09/21 | Junges Studio

Inhalt

Der Planet Solaris ist von einem riesigen Ozean bedeckt. Doch dieser Ozean verhält sich anders als alle, die wir kennen. Während Wissenschaftler versuchen, das Phänomen zu ergründen, kommt es zu merkwürdigen Zwischenfällen auf der Forschungsstation. Als der Psychologe Kelvin eintrifft, um die Vorkommnisse zu untersuchen, findet er eine psychisch labile Mannschaft vor und genau am Tag seiner Ankunft kommt es zu einem rätselhaften Suizid. Kelvin versucht einen Sinn in die Ereignisse zu bringen und wird dabei selbst an den Abgrund seiner Existenz gebracht.

Besetzung

Inszenierung/Ausstattung Vincenz Türpe
Dramaturgie Knut Winkmann


Mit Phaedra Brenke, Lilli Moll, Maja Nolte, Adrian Thieß, Fiete de Wall


Dauer ca. 1 Stunde, 10 Minuten (keine Pause)

Termine | Karten


Sa 18/12/21 | 20.00 Uhr

Junges Studio


Pressestimmen

»Einer der Spielclubs von Jung plus X des Theater Lübecks hat den Roman aus dem Jahr 1961 als Grundlage genommen und in ein äußerst packendes Live-Hörspiel verpackt, bei dem Vincenz Türpe Regie führte. (…) Die fünf jungen Darsteller konnten bei der Umsetzung des Buchs nicht auf Mimik oder Gestik zurückgreifen, um die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, sondern einzig auf ihre Stimmen. Das machten sie so großartig, wie sie alleine mit den gesprochenen Nuancen tiefe Emotionen wie Schmerz und Trauer transportierten und so dem Premierenpublikum in der knappen Stunde der Darbietung lebhafte Bilder in den Kopf zauberten. (…) Das alles ergab ein Gesamtbild, dem sich die Zuschauer nur schwer entziehen konnten und sich mit langem Applaus und Bravo bedankten.«


Lübecker Nachrichten

»Unter der Regie von Vincenz Türpe hat sich ein Spielclub von Jung plus X des Theaters Lübeck die berühmte Vorlage vorgenommen und in ein ca. einstündiges Stück verwandelt, das als Live-Hörspiel angekündigt ist – eine grandiose Untertreibung, denn neben starken Licht- und vielfach tatsächlich auf der Studiobühne live produzierten Soundeffekten verstehen es die fünf jungen Darstellerinnen und Darsteller außer mit Stimmen auch mit Blicken Bände von Zwischentönen zu senden. […] Die Fragen nach einem für alle Beteiligten angemessenen Umgang mit dem Anderen sind nach wie vor nicht gelöst – und die Vorlage Lems entsprechend aktuell. Der Lübecker Spielclub demonstriert das hörspielerisch auf starke Weise. Und er zieht eine weitere Ebene der Unterhaltung ein, denn das Publikum wohnt der Entstehung von Soundeffekten bei […]. Man ist in einer anderen Welt. Bravo.«


Lübeckische Blätter