Schauspiel

The Black Rider
The Casting of the Magic Bullets

Regie der Originalproduktion von Robert Wilson · Musik von Tom Waits · Liedtexte von Tom Waits und Kathleen Brennan · Buch von William S. Burroughs

Original Orchestration von Greg Cohen und Tom Waits
Dramaturgie von Wolfgang Wiens

Die Liedtexte in »The Black Rider« sind in englischer Sprache und dürfen vom Theater nicht ins Deutsche übersetzt oder übertitelt werden.

Der Gottvater der Beat-Generation William S. Burroughs, Rocklegende Tom Waits und Regisseur Robert Wilson schufen 1990 in Hamburg mit »The Black Rider« eine traumverlorene Version der Freischütz-Sage. Darin vermischen sich scheinbar gegensätzliche Welten: die assoziativen, häufig unter Drogeneinfluss entstandenen und von Klang und Rhythmus bestimmten Texte von William S. Burroughs, der raue, dissoziative Sound von Tom Waits und eine altbekannte deutsche Volkssage.

 

Schon seit dem 15. Jahrhundert gibt es die Legende vom »Freischütz«: Einem Jäger, der durch einen Pakt mit dem Teufel jedes Ziel zu treffen vermag. In »The Black Rider« lässt sich der Amtsschreiber (und miserable Schütze) Wilhelm auf einen solchen Teufelspakt ein. Denn um seine geliebte Käthe heiraten zu dürfen und damit die Erbförsterei ihres Vaters zu übernehmen, muss Wilhelm sich mit einem Probeschuss beweisen. Doch nach den ersten geschenkten »Freikugeln« fordert der Teufel einen Schuss für sich. »Six are yours, and hit the mark; one is mine and hits the dark.«

Stückpate Die Gemeinnützige

Besetzung

Inszenierung Malte C. Lachmann
Musikalische Leitung & Arrangements Willy Daum
Choreografie Tiago Manquinho
Licht Jan Moritz-Bregenzer
Ton Thomas Schilling
Dramaturgie Cornelia von Schwerin
Bertram, Förster Andreas Hutzel
Anne, seine Frau Susanne Höhne
Käthchen, deren Tochter Luisa Böse
Wilhelm, Schreiber Johannes Merz
Robert, Jägerbursche Thomas Poltmann
Wilhelms Onkel / Georg Schmid Michael Fuchs
Erbförster Kuno als Porträt / Erscheinungen / Tiere des Waldes Ensemble

Wilhelm und Stelzfuß reichen sich die Hände. Wilhelm, ganz in Schwarz, blickt wütend aber entschlossen auf den Handschlag. Stelzfuß mit rotem Vokuhila, enganliegendem Overall in Schlangenoptik und Wildkatzen-Pelzmantel streckt gehässig die Zunge heraus und lacht.
Foto: Isabel Machado Rios
Premiere 14/02/26 · Großes Haus

Dauer: ca. 1 Stunde, 45 Minuten (keine Pause)

Termine

So 22/03/26 · 18.00 Uhr
Großes Haus

Einführung 17.30 Uhr · Mittelrangfoyer

Do 02/04/26 · 19.30 Uhr
Großes Haus

Einführung 19.00 Uhr · Mittelrangfoyer

Abo: Do2S
Fr 10/04/26 · 19.30 Uhr
Großes Haus
Abo: Fr1S
So 26/04/26 · 18.00 Uhr
Großes Haus
Abo: SoS
So 03/05/26 · 18.00 Uhr
Großes Haus

Einführung 17.30 Uhr · Mittelrangfoyer

Fr 22/05/26 · 19.30 Uhr
Großes Haus
Abo: Fr2S
Do 28/05/26 · 19.30 Uhr
Großes Haus

Einführung 19.00 Uhr · Mittelrangfoyer

Abo: Do1S
So 14/06/26 · 16.00 Uhr
Großes Haus
Abo: SoNaS

Pressestimmen

»Ein satanischer Genuss mit einem göttlichen Teufel.«

sh:z

»Optisch ein Pfund, akustisch eine Wucht. Lübecks Ensemble ist hervorragend bei Stimme, das ist Tradition im Haus.«

sh:z

»[…] düstere, skurrile, bewusstseinserweiternde Version vom ›Freischütz‹ […]«

NDR Kultur

»Allen voran glänzt Antonia Sophie Schirmeister als (eindeutig weiblich zu lesende) Teufelsfigur […]. Sowohl mit ihrer schauspielerischen wie auch musikalischen Performance überzeugte sie das Publikum […].«

Lübecker Nachrichten

»Doch auch das übrige Personal lässt keine Wünsche offen: Johannes Merz als Wilhelm und Luisa Böse als Käthchen singen und spielen ebenso grandios wie Andreas Hutzel und Susanne Höhne als Försterpaar und Thomas Poltmann als Wilhelms Konkurrent um Käthchens Hand.«

Lübecker Nachrichten

»›The Black Rider‹ verführt in Lübeck«

Klassik begeistert

»Das begeisterte Publikum in jedem Falle bejubelt das gesamte Ensemble und entlässt die Mitwirkenden erst nach vielen Vorhängen.«

Klassik begeistert

»Das Theater Lübeck hat mit dem vor 36 Jahren uraufgeführten Musical-Schauspiel >The Black Rider< einen großen Coup gelandet. Besetzung, Bühnenbild und Musik ergänzen sich zu einem bunten Gesamtkunstwerk […].«

unser Lübeck

»Begeistert gibt das Publikum regelmäßig Zwischenapplaus und bedankt sich am Ende stürmisch.«

unser Lübeck