The Rocky Horror Show
Foto: Thorsten Wulff

Schauspiel

The Rocky Horror Show

Piktogramm

von Richard O’Brien
By arrangement with BB Group GmbH and The Rocky Horror Company Ltd.

Wiederaufnahme 26/02/20 | Kammerspiele

Inhalt

»Let’s do the Time Warp again!«

Das absolute Kultmusical ist zurück! Mit »The Time Warp«, »Sweet Transvestite« und vielen anderen Hits schrieb die »Rocky Horror Show« Musikgeschichte. Über 20 Millionen Menschen haben sich bis heute der Faszination dieses genial-bizarren Rock ’n’ Roll-Märchens hingegeben. Kein Wunder, denn die Suchtgefahr ist groß!

Eine stürmische Nacht im Nirgendwo: das unschuldige und glücklich verliebte Paar Brad Majors und Janet Weiss klopft nach einer Reifenpanne an die Pforte eines abgelegenen Schlosses, um um Hilfe zu bitten. Die Tür öffnet sich, enter at your own risk!, und es beginnt für die beiden ein kurioser Trip in nie erahnte, phantastische Sphären: Der diabolisch-exzentrische Wissenschaftler Dr. Frank’n’Furter vom Planeten Transsexual präsentiert an diesem Abend seinen eigenartigen Mitbewohnern seine größte und genialste Kreation: das muskelbepackte Retortenwesen Rocky, das er zu seinem puren Vergnügen erschaffen hat. Brad und Janet erleben eine Nacht, die sie nie vergessen werden … Mehr lesen

Regisseur Michael Wallner, der mit seinen Inszenierungen »Johnny Cash – Die Reise des Orpheus« und »The Black Rider« sein Talent für bilderstarke Musikproduktionen unter Beweis gestellt hat, setzt im bewährten Team mit Bühnenbildner Heinz Hauser und Kostümbildnerin Tanja Liebermann ein opulentes, mitreißendes Spektakel in Szene und präsentiert mit dem Musikalischen Leiter Willy Daum (u. a. »In der Bar ›Zum Krokodil‹ · Die Comedian Harmonists«, »Monty Python's Spamalot«, »Hüsch - Wir seh'n uns wieder«) Rock vom Feinsten. Weniger anzeigen

Besetzung

Inszenierung Michael Wallner
Bühne Heinz Hauser
Kostüme Tanja Liebermann
Musikalische Leitung Willy Daum
Choreographie Michael Wallner / Katja Grzam
Licht Georg Marburg
Dramaturgie Bettina Weiler


Eddie / Dr. Scott Johann David Talinski
Riff-Raff Peter Grünig
Magenta Susanne Höhne
Frank'n'Furter Andreas Hutzel
Rocky Will Workman
Columbia (Tänzerin) Katja Grzam / Elisa Pape / Janessa Jenkins


Willy Daum & The Aliens   |
Geige, Gesang Jana Mishenina
Gitarre Urs Benterbusch
Keyboards Willy Daum
Schlagzeug Jonathan Göring
Saxophon Edgar Herzog
Bass Peter Imig


Dauer ca. 1 Stunde, 30 Minuten (keine Pause)

Termine | Karten


Sa 18/04/20 | 20.00 Uhr

Kammerspiele

Achtung Vorstellungsänderung!

Absage wegen Corona.


Do 21/05/20 | 20.00 Uhr

Kammerspiele


Sa 06/06/20 | 20.00 Uhr

Kammerspiele


Do 18/06/20 | 20.00 Uhr Zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Kammerspiele


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Pressestimmen

»Die neue Lübecker Inszenierung ist ein reines Vergnügen. [...] Denn vom Tempo lebt dieser Abend, vom Tempo und von der unbändigen Spiellust des Ensembles. Selten wird die ›Rocky Horror Show‹ mit Schauspielern und nicht mit Sängern aufgeführt - das Lübecker Theater ist in der glücklichen Lage, ausreichend Doppelbegabungen in seinem Ensemble zu haben. Und so ist diese Show in den Kammerspielen nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein schauspielerisches Vergnügen. Außerdem ein Fest fürs Auge, weil das Bühnenbild von Heinz Hauser, die Kostüme von Tanja Liebermann und die Maske von Susan Kutzner das Publikum in die Weiten des Weltalls entführen. Es ist allen voran Andreas Hutzel als Ober-Alien Frank'N'Furter, der das Publikum von den Sitzen reißt. Lasziv und brutal, einschmeichelnd und zotig: Dieser Frank'N'Furter ist mindestens so überzeugend wie Tim Curry in der berühmten Verfilmung. [...] Es wurde Reis geworfen, Konfetti und Klopapier, die Wasserpistolen kamen ebenso zum Einsatz wie die Taschenlampen - frenetischer Jubel am Ende. Der Mythos lebt weiter.«


Lübecker Nachrichten

»Michael Wallner hat wieder eine grandiose, vom Publikum erst zünftig, dann entfesselt gefeierte Musikproduktion auf eine Bühne gebracht. [...] Der Wissenschaftler Dr. Frank, komisch, imposant und zum Niederknien stimmgewaltig von Andreas Hutzel gespielt [...]. Die Sache mit der Unterhaltung bringt das Lübecker Schauspielensemble in Lübeck blitzsauber ins Ziel. Ohnehin hervorragend bei Stimme wird es von Willy Daum & The Aliens zu Höchstleistungen gelockt. Daums Arrangements und die Interpretationen der Darsteller [sind] frisch, überraschend, berührend. Die 90 Minuten der Show waren wie im intergalaktischen Flug vergangen.«


Schleswig-Holstein am Sonntag

»In Lübeck gerät das Musical unter Wallners Leitung, mit Willy Daums hinreißenden musikalischen Arrangements, die er mit den ›Aliens‹ spielt, den überirdischen Kostümen von Tanja Liebermann und der galaktischen Bühne von Heinz Hauser zu einem himmlischen Vergnügen, in dem die Darsteller regelrecht schwelgen. Die sind, das weiß man, in Lübeck stimmgewaltig und rocken auch hier die Zuschauer. Es ist aber vor allem Andreas Hutzel, der seiner Rolle als Dr. Frank'N'Furter mit Körper, Stimme und Intelligenz einen diabolisch-genialen Ausdruck verleiht, der aus der ersten deutschen Theater-Liga grüßen lässt.«


shz

»[...] während ein grandioses Ensemble und die Live-Band Willy Daum & The Aliens die Jugendstilbühne rockten. [...] Andreas Hutzel, der schon als Rio Reiser und in anderen musikalischen Rollen in Lübeck Furore machte, scheint auch der Part des Transvestiten Frank'N'Furter wieder wie auf den Leib geschrieben. Stark auch Sara Wortmann und Matthias Hermann als prüdes Hinterwäldler-Paar Brad und Janet [...]. Eine von Tanja Liebermann opulent kostümierte Truppe, die weder darstellerisch noch sängerisch Wünsche offen lässt und sichtlich Spaß hat an dem vor 40 Jahren uraufgeführten Spektakel, das bis heute nichts von seinem Unterhaltungswert verloren hat.«


Kieler Nachrichten


»Vor allem beeindruckt die Ensembleleistung von Matthias Hermann, Sara Wortmann, Andreas Hutzel, Patrick Heppt, Peter Grünig, Katrin Aebischer, Katja Grzam - die auch an der Choreografie mitgewirkt hat - und Michaela Meyer. Sie alle spielen, singen, tanzen atemberaubend. Vor allem der Gesang ist weit mehr, als man von Schauspielern erwartet. Dazu die Musik, mit der Willy Daum und seine Aliens zu sechst aus dem Bühnenhintergrund begeistern. Rock und Beat in Vollendung! Das Publikum in den fast vollbesetzten Kammerspielen weiß, was der Kult von ihm erwartet: Da wird mit Reis und Toilettenpapier-Rollen geworfen, Feuerzeuge und Handy-Displays leuchten auf, und es wird sogar etwas mitgetanzt. Ein Abend, der weit über die Region hinaus beachtet werden sollte.«


luebeck-szene