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My Fair Lady
»Wart’s nur ab, Henry Higgins, wart’s nur ab!«
Als Professor Higgins die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle zum ersten Mal sieht, ist sie nicht mehr für ihn als ein Bilderbuchbeispiel für seine Theorie: Spräche sie nur anständig und ohne Dialekt, so könnte sie in der besten Gesellschaft verkehren. Eliza nimmt ihn beim Wort und erscheint zum Sprachunterricht bei ihm zu Hause. Higgins’ Freund, Oberst Pickering, amüsiert ihre direkte Art; er schlägt eine Wette vor: Gelingt es Higgins, Eliza in sechs Monaten sprachlich gesellschaftsfähig zu machen, so will er selbst die Kosten für ihre Ausbildung übernehmen. Für Eliza beginnt eine harte Zeit des Unterrichts bei Higgins, der sie täglich aufs Neue mit seiner Herablassung verletzt und als eingefleischter Junggeselle keinen Sinn für die Nähe entwickelt, die sich allmählich zwischen ihnen einstellt. Erst als es nach bestandener »Prüfung« zum Bruch zwischen beiden kommt und er sich eingestehen muss, ihre Anwesenheit zu vermissen, ist das Happy End zum Greifen nah.
Urvater aller Männer, die sich die Frauen, die sie lieben, erst backen müssen, ist der frauenhassende König Pygmalion aus der griechischen Mythologie, der sich in eine von ihm selbst geschaffene Statue verliebte. Dem Musical »My Fair Lady« liegt die in deutscher Fassung am 16. Oktober 1913 im Wiener Burgtheater uraufgeführte Komödie »Pygmalion« von George Bernard Shaw zugrunde. Auf eine Idee des Produzenten Gabriel Pascal hin, der 1938 bereits einen Pygmalion-Film gedreht hatte, adaptierten Alan J. Lerner und Frederick Loewe den Stoff für die Musicalbühne. Seit seiner Uraufführung im März 1956 in New York gilt »My Fair Lady« als das klassische Musical schlechthin.

Wiederaufnahme
07/03/14

Großes Haus
Die nächsten Termine
Sa
31/05/14
19.30 Uhr
Großes Haus

Fr
27/06/14
19.30 Uhr
Großes Haus

Dauer 2 Stunden, 55 Minuten (eine Pause)

Musikalische Leitung Ludwig Pflanz
Inszenierung Jürgen Pöckel
Ausstattung Andrea Hölzl
Choreographie Thomas Vollmer
Chor Joseph Feigl
Dramaturgie Dr. Richard Erkens