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Biografien 2017/18

Biografien 2017/18






Regie




Aniara Amos wurde in Chile geboren und wuchs in Heidelberg auf. Nach ihrem Tanzstudium in Heidelberg und Mannheim studierte sie in Berlin neben Musikwissenschaft und Philosophie an der Humoboldt-Universität auch Bühnenbild bei Prof. Achim Freyer an der Universität der Künste und Opernregie an der Hochschule für Musik »Hanns-Eisler«. Als Tänzerin und Choreografin arbeitete sie u.a. an der Los Angeles Opera, der Deutschen Oper Berlin, bei den Schwetzinger Schlossfestspielen und den Salzburger Festspielen. Als Regisseurin arbeitet sie mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Tito Cecherini, Antonio Papano, Paolo Carignani und Ivor Bolton und inszeniert u.a. an der Berliner Staatsoper, den Salzburger Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, dem Königlichen Theater Kopenhagen oder der Volksoper Wien. Seit 2001 lebt sie in Berlin als freie Regisseurin und Ausstatterin.

 


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Mirja Biel wurde 1977 in Kiel geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Theatermalerin am Theater Lübeck. Nach dem Studium der Literatur-, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Berlin studierte sie Theaterregie an der Theaterakademie Hamburg. Mirja Biel arbeitet seit 2008 als Regisseurin, wobei sie häufig auch das Bühnen- und Kostümbild für ihre Arbeiten realisierte. Bis 2013 arbeitete sie mit Joerg Zboralski als Regieduo Biel/Zboralski zusammen. Sie inszenierte u.a. am Theater Bremen, am Nationaltheater Mannheim, am DT Göttingen, am Schauspielhaus Leipzig und am Theater Bonn, wo sie von 2013 bis 2016 auch als Hausregisseurin arbeitete. Dem Lübecker Publikum stellte sie sich mit Fassbinders »Die Ehe der Maria Braun« vor, es folgte Kafkas »Amerika« und »Woyzeck« nach einem Fragment von Büchner. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte sie »Der Spieler« von Dostojewskij.

 


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Jochen Biganzoli, geboren in Kaiserslautern, studierte Theater- und Musikwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er war Regieassistent in Karlsruhe und Bremen – u.a. bei Uwe Wand, Christoph Loy und Peter Konwitschny –, unterrichtete an der Hochschule für Künste Bremen und war Oberspielleiter am Kleist Theater in Frankfurt (Oder). Seit 1999 ist er freiberuflich tätig, u.a. in Pforzheim, Augsburg und Detmold. 2010 eröffnete er die Schumann-Tage in Zwickau mit »Genoveva« und inszenierte zum Jubiläum der Oper Leipzig »Die Meistersinger von Nürnberg« sowie in Osnabrück »Simplicius Simplicissimus« und »Mörder, Hoffnung der Frauen – Das Nusch-Nuschi – Sancta Susanna«, das von der »Opernwelt« eine Nominierung zur Aufführung des Jahres erhielt. 2013 debütierte er mit »Der Meister und Margarita« an der Hamburgischen Staatsoper, wofür er den Rolf Mares-Preis erhielt. In der Spielzeit 2015/16 debütiert er mit »Mathis der Maler« an der Semperoper Dresden. Seine Inszenierung von »Lady Macbeth von Mzensk« am Theater Lübeck wurde 2016 für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie »Regie Musiktheater« nominiert.

 


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Clara Kalus stammt gebürtig aus Münster und schloss 2011 ihr Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim ab. Bereits seit 2005 war sie u.a. an den Opernhäusern in Bonn und Chemnitz, am Theater Heidelberg und am Theater an der Wien als Regie- und Produktionsassistentin engagiert und arbeitete mit Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Florian Lutz, Eva-Maria Höckmayr und Lorenzo Fioroni. Ihr Regiedebüt gab sie 2012 mit Porporas »Polifemo« am Theater und Orchester Heidelberg beim Winter in Schwetzingen. Bei den Heidelberger Schlossfestspielen setzte sie 2013 Bizets Oper »Carmen« als lebhaftes Raumspektakel im Schlosshof in Szene. Gemeinsam mit Wolfgang Katschner und der Lautten Compagney Berlin entstand für die Händelfestspiele Halle 2014 Händels Oper »Riccardo Primo«, die u.a. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen gastierte. 2014 hatte am Theater Heidelberg ihr Kammeropernabend »In meiner Nacht«, der drei Kurzopern von Mark-Antony Turnage, Christian Jost und Arnold Schönberg vereint, Premiere. Weitere Arbeiten führten Clara Kalus zuletzt an das Theater Osnabrück und erneut an das Theater Heidelberg.

 


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Gertje Graef studierte Medizin, Philosophie und schließlich Regie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Von 2015 bis Ende der Spielzeit 2016/17 arbeitete sie als Regieassistentin am Theater Lübeck (u.a. für die Produktionen »Kinder der Sonne« in der Regie von Marco Štorman, für »Lehman Brothers · Aufstieg und Fall einer Dynastie« in der Regie von Gernot Grünewald oder für Pit Holzwarths Inszenierung »In der Bar ›Zum Krokodil‹ · Die Comedian Harmonists«). In der Spielzeit 2016/17 leitete sie den Spielclub »Rasende!«.

 


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Malte C. Lachmann, geboren 1989 in Marburg, studierte 2008 bis 2012 Regie für Sprechtheater und Oper an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Cornel Franz. Er war Stipendiat des Cusanuswerks und gewann mit seiner Inszenierung von 'Schwarze Jungfrauen' von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel das Körberstudio Junge Regie 2012. 2013 wurde seine Hamburger Inszenierung ‚Die Protokolle von Toulouse’ zum Radikal Jung Festival nach München eingeladen. Seine Arbeiten bewegen sich immer wieder an der Schnittstelle zwischen Sprechtheater, Oper und Musical. Inzwischen arbeitet er als Regisseur an der Semperoper Dresden, am Thalia Theater Hamburg, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspielhaus Bochum, Staatsschauspiel Dresden, Staatsschauspiel Hannover, Staatstheater Karlsruhe und Nationaltheater Timisoara (Rumänien), Staatstheater Oldenburg, Theater Trier, Theater an der Rott, Theater Osnabrück, Stadttheater Gießen, Theater Hof und am Theater Lübeck. Seit 2017 hat er außerdem einen Lehrauftrag an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne. Weitere Informationen auf www.malte-lachmann.de

 


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Effi Méndez, in Halle/Saale geboren, studierte in Hamburg bei Jürgen Flimm Schauspieltheaterregie. Nach ihrem Diplom studierte sie Musik- und Literaturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität in Halle. Anschließend arbeitete sie zunächst im Schauspiel als Regieassistentin am Nordharzer Städtebundtheater. Seit 2004 ist sie Regieassistentin am Theater Lübeck. Hier inszenierte sie u.a. »Wenn Du mich«, eine Kurzoper nach Hugo Wolfs »Italienischem Liederbuch«, »Mein Lied geht weiter«, eine musikalisch-textliche Hommage an Mascha Kaléko, »Pierrot lunaire« von Arnold Schönberg, die Operettenrevuen »Der Hochzeitstag« und »Vom täglichen Wahnsinn des weiblichen Daseins« sowie das Musiktheaterstück für Kinder »Zu Besuch bei der kleinen Meerjungfrau«. In der Spielzeit 2015/16 hatte ihre musikalische Collage »Lieber ein halber Mann als gar kein Problem« Premiere.

 


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Andreas Nathusius ist freier Regisseur und lebt in Berlin. Aufgewachsen in Baden-Baden, studierte er an der Schauspiel-Akademie in Zürich und war anschließend drei Jahre Regieassistent am Deutschen Theater in Göttingen. Seit 1998 ist er freischaffend tätig, u.a. am Theater Osnabrück, am Theater Krefeld- Mönchengladbach, am Deutschen Theater in Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden, am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Braunschweig, den Städtischen Bühnen Augsburg und am Staatstheater Nürnberg. 2003 bis 2006 war er leitender Regisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Theater Heilbronn. Dem Lübecker Publikum ist Andreas Nathusius bekannt durch seine Inszenierungen »Peer Gynt«, »Nathan der Weise«, »Verbrennungen«, »Warten auf Godot«, »Joseph und seine Brüder«, »Hamlet«, »Winterreise«, »Der blaue Engel«, »Immer noch Sturm«, »Die kleine Meerjungfrau«, »Kleiner Mann-was nun?«, »Die Nibelungen« von Friedrich Hebbel und »Geschichten aus dem Wiener Wald« sowie zuletzt in der Spielzeit 2016/17 »Die Blechtrommel«.

   


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Lilja Rupprecht, geboren 1984, arbeitete von 2005 bis 2009 als Regieassistentin am Thalia Theater Hamburg v.a. mit Stephan Kimmig, Andreas Kriegenburg und Nicolas Stemann. Hier inszenierte sie »Juni, Juli, August« von Luise Rist (2007) und »Harold und Maude« von Colin Higgins (2009). Sie studierte Theaterregie an der HfS »Ernst Busch« in Berlin. Mit ihrer Regiearbeit Goethes »Clavigo« wurde sie 2012 zum Körber Studio Junge Regie nach Hamburg eingeladen. Ihre Diplominszenierung »Ich war nie da« von Lukas Lindner hatte 2013 am Schauspielhaus Wien Premiere. Am Deutschen Theater Berlin inszeniert sie u.a. »Die Legende von Paul und Paula. Ein Liederabend nach Ulrich Plenzdorf« (2010), »Lenz« von Georg Büchner (2012), »Jules und Jim nach Henri-Pierre Roché« (2013) und »Hundeherz nach Michail Bulgakow« (2016), am Theater Göttingen 2014/15 »Tom Sawyer und Huckleberry Finn nach Mark Twain« (UA) mit der Musik von Kurt Weill, am Volkstheater München »Caligula« von Albert Camus (2015) und 2016/17 »Unschuld« von Dea Loher, am Schauspiel Köln »Groß und klein« von Botho Strauss. Als Teil des Berliner Künstlerkollektivs »Like A Wild Beast‘s Fur« wurde sie 2016 mit dem interdisziplinären Kurzfilm »Black Mountain« zum International Shortfilm Contest in Shanghai, zum Atlanta Film Festival, zum European Shortfilm Festival Berlin (winner best experimental short), zur Film Week in New York (winner best narrative short) und zur Film Week in Venedig eingeladen. »Iwanow« war ihre erste Regiearbeit am Theater Lübeck.

 


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Sebastian Schug, geboren 1979 in Leverkusen, absolvierte sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Seine Diplominszenierung von Federico García Lorcas »Sobald fünf Jahre vergehen« (bat-Studiotheater Berlin) wurde 2005 zum internationalen Theaterfestival in Warschau eingeladen und bei der Bensheimer Woche Junger Schauspieler mit dem Ensemblepreis ausgezeichnet. 2006 ehrte ihn die Akademie der Darstellenden Künste als Nachwuchsregisseur des Jahres. An den Sophiensælen in Berlin waren seine ersten Inszenierungen »rebel, rebel« und »Außer Atem« von Jan Friedhoff zu sehen. Von 2007 bis 2009 war Sebastian Schug Hausregisseur in Heidelberg, wo er u.a. »Idioten« von Lars von Trier und »Iwanow« von »Tschechow« inszenierte – beide Stücke wurden nominiert für das Theatertreffen in Berlin. Es folgten Inszenierungen in Kassel (u.a. »Drei Schwestern«, »Lulu«), Dresden, Bremen, Hannover, Karlsruhe, Graz, Mannheim (u.a. »Viel Lärm um nichts«, »Leonce und Lena«) und St. Pölten. Am Schauspielhaus Wien zeichnete er für zahlreiche Inszenierungen verantwortlich, u.a. die Uraufführung von »wohnen. unter glas« von Ewald Palmetshofer, die deutsche Erstaufführung »Invasion!« von Jonas H. Khemiri, die Österreichische Erstaufführung von »Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel« von Theresia Walser. In der Spielzeit 2016/15 inszenierte er u.a. am Theater Basel und am Volkstheater Wien. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte Schug mit »Orpheus steigt herab« erstmals am Theater Lübeck.

   


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Michael Wallner war zunächst Schauspieler am Wiener Burgtheater und am Schillertheater in Berlin. Er hat mehrere epische Stoffe für das Theater bearbeitet und selbst inszeniert, darunter die erste Bühnenfassung von Thomas Manns »Der Tod in Venedig«, welche 2005 am Saarländischen Staatstheater uraufgeführt wurde. Seit 2000 ist Wallner freier Schriftsteller. Sein Roman »April in Paris« über die deutsche Besatzungszeit in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Bestseller. 1994 erhielt er die Kainz-Medaille der Stadt Wien für seine Inszenierung von Rainald Goetz’ Stück »Krieg«. Michael Wallner entführte das Lübecker Publikum in den vergangenen Spielzeiten u.a. in ferne, tödliche Bergwelten (»Der Zauberberg«), glänzende Spiegelkabinette (»Felix Krull«), grotesk-rauschhafte Traumwelten (»The Black Rider«) und realisierte die Uraufführung »Willy Brandt – Die ersten 100 Jahre«. In der Reihe »Wagner-trifft-Mann« inszenierte er Klaus Manns »Mephisto« und Thomas Manns »Tod in Venedig«, zudem führte er bei den Musicals »Sunset Boulevard« und »The Rocky Horror Show« Regie. Im Musiktheater inszenierte er am Theater Lübeck bereits »Die lustige Witwe», »Armide«, »Im weißen Rößl« und »Die Abenteuer des Königs Pausole«.

   


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Jochen Weichenthal, 1987 in Hamburg geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Universität der Künste Berlin. Während und nach seinem Studium war er als Gastschauspieler an der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, am Hans Otto Theater in Potsdam und am Deutschen Theater Berlin tätig. Von der Spielzeit 2015/16 bis Ende der Saison 2016/17 war Jochen Weichenthal festes Ensemblemitglied des Schauspiels am Theater Lübeck. In der auch in der Saison 2017/18 wieder gezeigten Produktion »Leonard Cohen: I’m a hotel – songs of love and hate« stellte er sich erstmals dem Lübecker Publikum vor und war zuletzt u.a. in »Der Kaufmann von Venedig«, »Die bitteren Tränen der Petra von Kant« und als Alexej in »Der Spieler« zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 ist er weiterhin auch als Gast in »Monty Python’s Spamalot« zu sehen; zudem leitet er den Spielclub 1 »Shit happens – Never mind«.

   


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Wolf Widder erhielt nach seinem Abitur Unterricht in Pantomime und Schauspiel, bevor er sein Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Hamburg aufnahm. Es folgten erste Engagements als Schauspieler und Regieassistent. Nach der Tätigkeit als Oberspielleiter des Schauspiels am Rheinischen Landestheater in Neuss war er von 1987 bis 1993 als Opernregisseur am Musiktheater im Revier tätig. 1993 bis 1995 war er Operndirektor am Landestheater Detmold, wo er auch Hochschulprojekte realisierte. Von 1996 bis 2005 war er als Oberspielleiter für Musiktheater am Theater Heidelberg engagiert und von 2008 bis 2015 hatte er die Position des Operndirektors am Theater Pforzheim inne. Am Theater Lübeck inszenierte er in der Spielzeit 2011/12 »Die Entführung aus dem Serail«, in der Saison 2015/16 »West Side Story« und 2016/17 »Ariodante«.

   


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