
Theaterfassung von Armin Petras nach dem gleichnamigen Roman von Leo Tolstoi
»Es passiert nicht oft im Leben
das was uns passiert
ein zweimal höchstens
das ist ein Geschenk«
das was uns passiert
ein zweimal höchstens
das ist ein Geschenk«
Einer der größten Romane der Weltliteratur, voller lebendiger Charaktere, deren intimste Gefühlsregungen und Sehnsüchte sich großartig entfalten, sich überheben und einem tragischen Ziel zustreben. Anna Karenina ist unglücklich verheiratet. Sie fühlt sich von ihrem Ehemann, einem rechtschaffenen Staatsbeamten, vernachlässigt und ist hungrig nach echtem Gefühl. Als sie den attraktiven Offizier Wronski kennen lernt, stürzt sie sich mit ihm in eine leidenschaftliche Affäre. Ihr Ehemann Karenin erfährt von der Liaison und kettet Anna mit ihrem gemeinsamen Kind an sich. Ein Dreieck der Liebe, das von Schmerz und Hass, aber auch zunehmend von Gewohnheit aufrechterhalten wird. Die Liebe macht einer großen Leere Platz. Verzweiflung und seelische Einsamkeit treiben Anna Karenina zum Äußersten …
Die Liebessehnsucht einer Frau, die durch Ehebruch ihre eigene Welt zum Einsturz bringt: Das ist die Grundlage für den Weltruhm, den »Anna Karenina« erlangt hat. In unserer aufgeklärten und toleranten Gegenwart scheint die Frage nach Scheidung, nach Ehebruch, nach freier Liebe fast vernachlässigbar. Doch ist das wirklich so? Die Bühnenfassung verdichtet den Roman auf drei Paare, drei Beziehungsentwürfe und spielt mit ihnen die zeitlosen Begriffe von Treue, Verbindlichkeit und Liebe in Zeiten schrankenloser Optionen durch. Wie wollen wir eigentlich lieben? Ist der Zwang zur Zweisamkeit nicht hohl und hinterfragbar? Wieviel Pragmatismus verträgt die Liebe – und gibt es sie überhaupt, die absolute Liebe?
Die Liebessehnsucht einer Frau, die durch Ehebruch ihre eigene Welt zum Einsturz bringt: Das ist die Grundlage für den Weltruhm, den »Anna Karenina« erlangt hat. In unserer aufgeklärten und toleranten Gegenwart scheint die Frage nach Scheidung, nach Ehebruch, nach freier Liebe fast vernachlässigbar. Doch ist das wirklich so? Die Bühnenfassung verdichtet den Roman auf drei Paare, drei Beziehungsentwürfe und spielt mit ihnen die zeitlosen Begriffe von Treue, Verbindlichkeit und Liebe in Zeiten schrankenloser Optionen durch. Wie wollen wir eigentlich lieben? Ist der Zwang zur Zweisamkeit nicht hohl und hinterfragbar? Wieviel Pragmatismus verträgt die Liebe – und gibt es sie überhaupt, die absolute Liebe?




















